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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Hilfe !!! - Boden des Steildachs dämmen
Liebe Stammtischfreunde,
ich wohne in einer Eigentumswohnung im Dachgeschoss eines etwa 15 Jahre alten Neubaus. Die Dachisolierung dürfte nach den damlas geltenden Gesetzen minimal gehalten worden sein. Die Wohnung mit ihren Dachschrägen war bereits immer schwer zu beheizen, jetzt wird das Heizen langsam ein echtes Problem. Mein persönlicher Lokalaugenschein am Dach ergab: am Boden 15mm Mineralwolle (oder Glasfaser?), nicht flächen deckend, einige Stellen wurden zum Nestbau verwendet - vereinzelte Tunnel eines Marders aus Richtung der Dachschrägen - soweit zum Boden. Eine Folie ist an den Latten der Dachschräge festgenagelt, bei Überlappung keine Verklebung, einige Stellen der Folie hängen herab (Loch des Nagels wurde zu groß, riss ein und Folie fiel ab).
Das Dach ist eine 'Sargdeckel konstruktion'- also ist der Dachboden-Boden bzw. meine Zimmerdecke massiver Stahlbeton. Entlang des Giebels oben ist eine Durchlüftung (Gitter). Wenn man am Dachboden oberhalb meiner Wohnung in Richtung der kältesten Zimmer geht, merkt man deutlich ein Temperaturgefälle und zunehmende Zugluft - die Hausverwaltung reagiert bisher leider nicht. Was kann ich tun? Bin bereit auch Geld zu investieren und selbst zu handwerken, soweit das Aufwand-Nutzen-Verhältnis vernünftig ist.

Allerbesten Dank für jegliche Tipps, liebe Grüße, Eure frierende L.
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[Up] #2
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Spaziergängerin, ich würde mich zunächst darüber informieren, inwieweit das Mietrecht den Vermieter dazu verpflichtet, für eine angemessene Wäremdämmung zu sorgen. Denn eine Wärmedämmung deiner Wohnung dürfte aufwändig sein. Immerhin befinden sich auch Schrägen innerhalb der Wohnung, die nicht so einfach zu dämmen sind (entweder von außen Dachbereich abdecken oder von innen Verkleindung herausreißen).
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[Up] #3
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Die Mineralwolle am Boden ist wohl Estrichdämmung.
Da die Folie im Dach nicht verklebt ist (totaler Murks), zieht es natürlich überall.
Eigentlich müsste das Dach auch schon feucht sein.
Da ist wohl eine Komplettsanierung nötig.
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[Up] #4
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Na ja, da der Spitzboden nicht bewohnt ist, ist die Folie eigentlich nicht unbedingt notwendig - sofern das Dach normal dicht ist. Aber so richtig gedämmt scheint ja nichts zu sein, daher die Kälte. Möglich auch, dass ein großer Teil der Wärme über die Dachschrägen im Wohnbereich entweicht, wenn dahinter nicht gut gedämmt wurde.
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[Up] #5
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Foto wäre nicht schlecht
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[Up] #6
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Liebe Stammtischfreunde,

zum einen: Danke für die vielen raschen Antworten. Vermieter gibt es keinen, die Wohnung ist im Besitz meiner Großeltern - soll aber demnächst vermietet werden (ich werde arbeitsbedingt umziehen)- da wir vorbildliche Vermieter sein wollen, soll die Dämmung natürlich zuvor in Ordnung gebracht werden.
Weiters: die Sanierung kostet rund 8000 Euro, Kostenvoranschlag kommt demnächst. Pfusch -keine Frage- aber Bauherrin ist, wie so oft, nicht mehr greifbar...
Nochmals zum Aufbau: Die Wohnung ist windicht, da sie einen Betondeckel hat (Sargdeckelkonstruktion) - da kann man auch von innen nix aufreißen. Also entweder vom Dachboden aus durch die Spalten in die Dachschrägen hinein nach schräg unten arbeiten, oder von außen. Der Begutachter hat erwähnt, dass eine Estrichdämmung möglich wäre, aber nicht optimal - besser begehbare Elemente, exakt zugeschnitten.

Ich habe gestern alle schadhaften Mineralwollteile ersetzt, und die flatternde Folie zum Teil mit Dachpappestiften festgenagelt - bei einem der Gibel, bei dem große Löcher nach außen waren, da die festzementierten Styroporteile ausgebrochen waren, habe ich mit Plastikfolie und Mineralwolle zugestopft - es ist bereits eine kleine Heiz-Verbesserung in der Wohnung zu erkennen.
Ich denke ebenfalls, dass ein Großteil der Wärme über die Dachschrägen entweicht - denn an der Westeseite scheint bei der Dachschräge nicht einmal eine Folie zwischen Schindeln, Sparren und Dämmfilz zu sein. Ich werde wohl demnächst versuchen, in diese Spalten (etwa 20 cm breit) vom Dachboden aus Folie hineinzustopfen, sodass der Dämmfilz ein wenig Windgeschützt ist.- dazu folgende Fragen:
welche Folie darf ich verwenden (diffusionsoffen?)
bringt es etwas, wenn ich statt des Dämmfilzes Styropor verwende? (Dämmt der beser, wenn die Umgebung zugig ist?), und nur die restlichen Freiräume mit Dämmfilz stopfe?
sollte ich die vorhandenen Folien an den Stößen verkleben?

- der Dachboden ist im übrigen staubtrocken, denn das Dach ist dicht und die Hinterlüftung exorbitant. Mit bestem Dank für jegliche Antwort,
liebe Grüße, L.
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