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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Styropor / Porenbeton Innenwand dämmen
Hallo, über die Dämmung mit Styropor an der Innenwand gibt es ja viele Diskussionen, so richtig habe ich jedoch noch keine eindeutige Lösung gefunden.
Ich möchte einen älteren Bungalow von innen dämmen. Die Außenwände sind 12er Vollziegel. Meine Idee war, innen 8cm Styropor anzukleben und darauf eine 10mm Fermacellplatte. Eventuell würde ich zwischen Fermacellplatte und Styropor noch eine Dampfbremse (dichtender Anstrich?) aufbringen, damit keine Feuchtigkeit in die Wand gelangt. (Styropor ist ja wasserdampfdurchlässig - jedoch nicht wasserdurchlässig)
Könnte es hier zu einer Schimmelbildung hinter dem Styropor kommen?
Gäbe es ansonsten vorhersehbare Probleme?
Wie sieht es mit dem Taupunkt aus?

Die Außenwand ist von unten her nur leicht feucht, ist zwar mit einer Sperrschicht aus Dachpappe versehen aber wahrscheinlich nicht so genau gemacht worden.

Alternativ würde ich als zweite Variante innen eine Vorsatzwand aus 10cm dickem Porenbeton machen. Zwischen den Wänden 1cm Luft. Hier wäre die Dämmwirkung zwar nicht so hoch, jedoch vielleicht die Feuchteregulierung. Durch den 1cm Luftspalt zwischen den Wänden kann die leichte Feuchtigkeit im unteren Bereich der Vollziegelaußenwand nicht an die Innenwand gelangen. Ich würde dann auch im unteren Bereich bis 50cm Höhe eine Schweißbahn an die Vollziegelaußenwand kleben. Die Frage ist, ob sich im Zwischenraum Tauwasser absetzt - entweder an der Vollziegeland oder der Porenbetonwand. Die Feuchtigkeit, welche der Porenbeton von der inneren warmen Luft aufnimmt und speichert, soll ja auch irgendwo mal wieder austreten können. In dem Zwischenraum sollte das nicht in Form von Tauwasser geschehen und über die Luft im Zwischenraum wird denke ich nicht die Feuchtigkeit aus dem Porenbeton übertragen, da keine Kapillare Verbindung besteht. Somit sollte die Regulierung nur über den Luftaustausch im Innenraum erfolgen. Ich habe eben nur Angst, daß sich der Taupunkt in der Wand so ungünstig nach innen verschiebt, daß sich die Feuchtigkeit im Zwischenraum absetzt.
Man könnte auch den Zwischenraum mit 1cm Styropor ausfüllen. Dadurch wäre kein ZWR vorhanden.
Was wäre nun besser - Luft im ZWR oder Stryropor?

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 09.10.2007 10:07:15.

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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Warum unbedingt innen?
Hi oftbauen,
mal eine Frage waum willst Du eigentlich unbedingt die Wand von innen dämmen?
Wenn es nicht ein denkmalgeschütztes Objekt o. ä. ist, gibt es doch eigentlich keinen Grund.
Generell ist es besser die Außenfassade zu dämmen, da der Taupunkt nach außen bzw. Richtung Außenhaut verlegt wird und die Wand innen nicht so stark auskühlt. (somit i. d. R. kein Tauwasserausfall!)
Hinter dem Styrodur oder -por wird sich sonst höchstwahrscheinlich eine dunkle Schimmelpilzkultur ansammeln.
Also wenn dann sollte eine Dampfbremse zwischen rein. Hier gibt es Anstriche und auch Aluminiumkascheirte Tapeten. Es gibt von der Firma Korff auch Styrodurplatten mit beidseitig kaschiertem Aluminiumpapier.
Aber ich wäre generell für ein - wenn machbar- WDVS auf der Außenwand.

Auf jedenfall viel Glück..

Thorsten
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Multipor: Wie teuer? Warum ohne Dampfsperre?
Hallo,
kann mir jemand sagen, wie teuer Multipor ist? Habe bei Baumärkten nichts gefunden.
Ich dachte, das Prinzip der Dampfsperre verstanden zu haben: Bei Innendämmung geht die Feuchtigkeit durch die Dämmung und fällt an der kalten Außenwand aus. Deshalb kommt vor die Dämmung die Dampfsperre.
Multipor ist aber auch diffusionsoffen, ähnlich wie Glaswolle,Steinwolle,Styropor. Die Feuchtigkeit geht durch zur kalten Wand, aber das soll hier unschädlich sein?
Wahrscheinlich geht man von einer Wand zur Sonnenseite aus und übers Jahr kommt die Feuchtigkeit ohne Schaden wieder hervor?
Aber die Diffusionszahlen sind fast gleich, was ist also der Unterschied?
Sind die wolleähnlichen Stoffe und Styropor feuchtigkeitsempfindlich (von Multipor nehme ich das nicht an)?
Wenn mir jemand weiterhelfen kann, im voraus vielen Dank!

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 08.12.2007 18:45:44.

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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Multipor ist eine Kalziumsilikatplatte. Sowas gibt es im Baustoffhandel. Da hatte ich mich schon mal nach Preisen erkundigt. Lagen so bei 80-100 Eur pro qm bei 100mm Dicke, also sauteuer.

Kalziumsilikatplatten sind diffusionsoffen. Ohne Dampfsperre fällt also Tauwasser an, genau wie bei jeder anderen diffusionsoffenen Innendämmung. Das Material ist aber sehr saugfähig. Das Wasser schadet angeblich nichts, sondern wird gespeichert. Im Sommer wird es dann wieder an den Raum abgegeben. Da hab ich aber so gewisse Zweifel, besonders beim Dämmwert einer nassen Platte.

Mineralwolle und Styropor können überhaupt kein Wasser speichern und sind hinüber, wenn sie einmal richtig nass geworden sind.

Freiwillig würde ich deshalb nie eine Innendämmung machen, weder mit Multipor noch mit sonstwas.
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Betreff: Multipor-zu schön, um wahr zu sein...
Danke für die kompetente Antwort, Selbstschrauber!
Damit ist die Sache also erledigt. Ich frage mich, wer bei diesen Preisen Multipor verwenden kann. Ich muß innen dämmen, weil die Nachbargrenze entlang der Hauswand verläuft.....Die Dampfsperre ist das größte Problem, ich hatte gehofft, ohne sie auszukommen, aber nun führt kein Weg dran vorbei.
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Betreff: Nasse Dämmung(Multipor)
Bei Dachsanierungen kann die Dammung auch nass werden und sogar frieren.
Darum wied sie 30% dicker proportioniert als trocken-rechnerich nötig.
Ich würde mich mit dem Hersteller unterhalten.Wenn der sagt,Feuchtigkeit macht nix,dann wird das wohl so sein.Der hat schlieesslich eine Gewärleistung für seine Produkte.
Der Preis ist allerdings happig. smilie
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Betreff: AW:
G´abend

also als Innendämmung gibts für mich mehrere möglichkeiten

1- Calciumsilikatplatten
2- Lehmbau
3- Zellulose Flocken

der genaue Aufbau muß ein Fachmann am Objekt entscheiden.
Innendämmung würde ich nur von Fachfirmen Ausführen lassen.
G
Bane
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