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[Up] #1
judith_21
Neu hier
Offline
Beigetreten: 31.03.2008 22:17:36
Beiträge: 1
Betreff: Hang im Garten möglichst schön und günstig befestigen
Hallo zusammen,

ich habe ein Grundstück, das auf ca. 20m Länge 1,20m Höhenunterschied hat und momentan relativ konstant abfällt. Ich möchte es so verändern, dass es eine höhere und eine niedrigere Ebene hat, die weitgehend eben sind, d.h. ich muss an einer Stelle einen steileren Hang bauen.

Ich könnte z.B. den Hang 1,20m 'tief' machen, so dass er einen 45°-Winkel hat. Muss ich dabei schon eine Hangbefestigung haben? Oder - anders gefragt - wie steil darf der Hang maximal sein, ohne dass ich eine Hangbefestigung brauche?

Wenn ich eine Hangbefestigung brauche, was kann ich nehmen, das nicht superteuer ist und nicht so häßlich wie Pflanzringe ist? Der Hang sollte bepflanzbar sein, mindestens mit Steingartenpflanzen.

Wie teuer wäre ca. eine Naturstein-Trockenmauer, die 1,20m Höhe überwindet und die 5-6m lang ist? Könnte ich die (nach Anleitung) auch selber bauen, oder wäre das zu gefährlich?

Danke & Gruß,
Judith.
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[Up] #2
Helpi
Alter Hase
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Beigetreten: 31.07.2007 00:44:03
Beiträge: 621
Betreff: AW:
Gut´n Tach Judith_21,

auch wir haben das Problem eines abfallenden Grundstücks. Von vorne nach hinten hat das Grundstück einen Meter Gefälle zum Haus hin. Seitlich ist ein (zukünftiger) Fuß- und Radweg, dessen Höhe wir nicht verändern können. Also haben wir den Garten auf das Niveau des gartenseitigen Wohnzimmeraustritts einebnen lassen, damit uns der Regen die Suppe nicht ins Haus spült. Die Seite zum Weg hingegen haben wir abgeböscht.

Die Böschung hat an der steilsten Stelle 45°. Da unser Boden recht lehmhaltig ist, haben wir ordentlich Sand beigemischt und verdichtet (ich bin darauf herumgetrampelt), damit der Hang bei Regen nicht wegrutscht. Der Kopf der Böschung ist 30-40 cm breit, da wir eine Hecke darauf gepflanzt haben. Ferner haben wir hier und da Bodendecker gepflanzt, die mit ihren Wurzeln die Erde festhalten sollen.

Achte darauf, dass Du die Böschung (bei Regen) vor von oberhalb zulaufendem Oberflächenwasser schützt - draufregnen ist o.k., aber wegschwemmen ist schlecht. Zu diesem Zweck haben wir dem Böschungskopf an der Grundstücksgrenze einen ca. 10 cm hohen Wulst verpasst und lassen dort ordentlich Unkraut gedeien (das natürlich zurückgeschnitten wird, wegen der stabilisierenden Wurzeln aber nicht ausgestochen wird). So bleibt das Oberflächenwasser aus fremden Grundstücken dort bzw. kann an unserem Grundstück vorbei ablaufen.

Wir nutzen die Böschung auch anders: An zwei Stellen haben wir Pflanzsteine in die Böschung gebaut - zwei Etagen, die zweite nach hinten versetzt - als Kräuterbeet im "Terrassenanbau".

Bislang hat die Böschung allen widrigen Wettern der letzten eineinhalb Jahre standgehalten.

Bis denn,
Helpi
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