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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Fassadendämmung bei ungeraden Außenwänden?
Hallo,

wir haben vor ein älteres Haus (schätze mal BJ 1900) zu dämmen, allerdings stellt sich für uns die Frage, wie wir am besten mit ungeraden Wänden umgehen.

Vorderseite:
Über die Länge von 13 Meter sind zahlreiche kleinere "Wellen" und sogar ein leichter Knick zu sehen. Knick deshalb, weil neben dem ursprünglichen Haus noch ein Anbau erstellt wurde, welcher nicht wirklich bündig ist.
Ich habe mal zur Ermittlung der "Wellentiefe" eine Schnur von der linken bis zur rechten Außenmauer gespannt und hierbei ist aufgefalleb, dass die tiefste "Mulde" 12 cm beträgt.

Außenseite links:
Hier haben wir das Problem, dass eine Art "Stützmauer" existiert, d.h. am Sockel unten (Höhe ca. 1m, Länge ca. 2 m) ist ein Vorsprung von ca. 8 cm vorhanden

Andere Seiten:
OK

Wenn wir nach "offizieller" Anleitung arbeiten wollen, so müssen wir die Dämmplatten mit dem "Kleber" und Dübel direkt an die Außenwand anbringen. Nun stellt sich für mich die Frage, ob es evtl. möglich ist, eine "Holzkonstruktion" an die Außenwände anzubringen, welche sämtliche Unebenheiten ausgleicht. Anschließend sollten die Dämmplatten auf die Konstruktion mit (vielen) Dübeln (evtl. noch Kleber) montiert werden.

Ist so etwas überhaupt möglich? Kann man überhaupt Holz hierzu nehmen? Gibt es evtl. noch eine andere Möglichkeit?

Viele Grüße und schon mal vielen Dank für Eure Antworten,
Thomas
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
stud_thomas:
Hallo,

wir haben vor ein älteres Haus (schätze mal BJ 1900) zu dämmen, allerdings stellt sich für uns die Frage, wie wir am besten mit ungeraden Wänden umgehen.

Vorderseite:
Über die Länge von 13 Meter sind zahlreiche kleinere "Wellen" und sogar ein leichter Knick zu sehen. Knick deshalb, weil neben dem ursprünglichen Haus noch ein Anbau erstellt wurde, welcher nicht wirklich bündig ist.
Ich habe mal zur Ermittlung der "Wellentiefe" eine Schnur von der linken bis zur rechten Außenmauer gespannt und hierbei ist aufgefalleb, dass die tiefste "Mulde" 12 cm beträgt.

Außenseite links:
Hier haben wir das Problem, dass eine Art "Stützmauer" existiert, d.h. am Sockel unten (Höhe ca. 1m, Länge ca. 2 m) ist ein Vorsprung von ca. 8 cm vorhanden

Andere Seiten:
OK

Wenn wir nach "offizieller" Anleitung arbeiten wollen, so müssen wir die Dämmplatten mit dem "Kleber" und Dübel direkt an die Außenwand anbringen. Nun stellt sich für mich die Frage, ob es evtl. möglich ist, eine "Holzkonstruktion" an die Außenwände anzubringen, welche sämtliche Unebenheiten ausgleicht. Anschließend sollten die Dämmplatten auf die Konstruktion mit (vielen) Dübeln (evtl. noch Kleber) montiert werden.

Ist so etwas überhaupt möglich? Kann man überhaupt Holz hierzu nehmen? Gibt es evtl. noch eine andere Möglichkeit?

Viele Grüße und schon mal vielen Dank für Eure Antworten,
Thomas


Hallo Thomas
Die unebenheiten würde ich verputzen,s,g, Ausgleichputz, dem knick folgen.
Holzkonstruktion würde ich nicht machen, das sind Wärmebrücken oder es entsteht ein Hohlraum da kann sich feuchtigkeit bilden.(Tauwasser)Außerdem wird dein Haus 12 cm breiter auf der einen Seite. Ist Baugenehmigungspflichtig. smilie
Der Sockel verschwindet unter der Dämmung wenn du am Sockel anfängst.Siehe andere alte Häuser die schon gedämmt sind.
Es gibt noch so ein Schienensystem,frag mal deinen Baustoffhändler.
Nimm bitte nur so viele Dübel die notwendig sind,denn jedes Loch schwächt die Aussenwand,das ist fatal für alte Häuser. smilie
Gruß Chuck
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
chuck:
Hallo Thomas
Die unebenheiten würde ich verputzen,s,g, Ausgleichputz, dem knick folgen.
Holzkonstruktion würde ich nicht machen, das sind Wärmebrücken oder es entsteht ein Hohlraum da kann sich feuchtigkeit bilden.(Tauwasser)Außerdem wird dein Haus 12 cm breiter auf der einen Seite. Ist Baugenehmigungspflichtig. smilie
Der Sockel verschwindet unter der Dämmung wenn du am Sockel anfängst.Siehe andere alte Häuser die schon gedämmt sind.
Es gibt noch so ein Schienensystem,frag mal deinen Baustoffhändler.
Nimm bitte nur so viele Dübel die notwendig sind,denn jedes Loch schwächt die Aussenwand,das ist fatal für alte Häuser. smilie
Gruß Chuck


Hallo Chuck,

vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag. Habe mir schon fast gedacht, dass die "Holzunterkonstruktion" nicht wirklich funktioniert - schade eigentlich! Hätte nämlich die Arbeit auf eine gewisse Art und Weise erleichtert.

Wir werden auf alle Fälle ein Schienensystem nehmen, so ist gewährleistet, dass am unteren Rand (Sockel) ein "schöner" Abschluss entsteht.

Habe nun noch eine Frage bezüglich der Baugenehmigung: Ab wann muss man eine Baugenehmigung einholen? Etwa schon dann, wenn man "nur" eine Dämmung (8-10 cm) anbringt?

Gruß
Thomas

PS: Hebt der "Ausgleichsputz" auf jedem Untergrund?
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Hallo Chuck,

vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag. Habe mir schon fast gedacht, dass die "Holzunterkonstruktion" nicht wirklich funktioniert - schade eigentlich! Hätte nämlich die Arbeit auf eine gewisse Art und Weise erleichtert.

Wir werden auf alle Fälle ein Schienensystem nehmen, so ist gewährleistet, dass am unteren Rand (Sockel) ein "schöner" Abschluss entsteht.

Habe nun noch eine Frage bezüglich der Baugenehmigung: Ab wann muss man eine Baugenehmigung einholen? Etwa schon dann, wenn man "nur" eine Dämmung (8-10 cm) anbringt?

Gruß
Thomas


PS: Hebt der "Ausgleichsputz" auf jedem Untergrund?





Hallo Thomas
das Schinensystem ist für die ganze Wand gedacht nicht nur für den Sockel.
Losen Putz muß natürlich entfernt werden,vor dem verputzen mit Tiefengrund einsprühen.
Mußt mal beim Bauamt vorbeischauen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich (Denkmalschutzverordnung)Fragen kostest nix.Eigentlich wird das aber befürwortet.(Engergiepass)
Gruß Chuck
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Betreff: AW:
chuck:
Hallo Thomas
das Schinensystem ist für die ganze Wand gedacht nicht nur für den Sockel.
Losen Putz muß natürlich entfernt werden,vor dem verputzen mit Tiefengrund einsprühen.


Ich gehe davon aus, dass Du mit der ganzen Wand damit meinst, dass wir auch tatsächlich (bspw.) vorne links anfangen sollen und dann das Schienensystem z.B. mit einem Abstand von 30cm vom Boden an der Hauswand anbringen sollen - richtig? Natürlich sollen die Schienen ums ganze Haus verlegt werden...

Frage zu den Materialien:
Unsere Mauer besteht aus Sandstein und daher würde ich gerne in Erfahrung bringen, ob "normaler" Ausgleichsputz dafür geeignet ist, um die "ungeraden" Flächen auszugleichen (zuvor wird die Hauswand mit einem Tiefengrund - reicht hier ein normaler vom Baumarkt aus? - bearbeitet)?


chuck:
Mußt mal beim Bauamt vorbeischauen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich (Denkmalschutzverordnung)Fragen kostest nix.Eigentlich wird das aber befürwortet.(Engergiepass)
Gruß Chuck


Wir haben gestern beim Bauamt angerufen und wir brauchen keine Baugenehmigung, da es sich um keine Grenzbebauung handelt (ist ein freistehendes EFH mit ausreichend Platz zu den Nachbarn).
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Ich gehe davon aus, dass Du mit der ganzen Wand damit meinst, dass wir auch tatsächlich (bspw.) vorne links anfangen sollen und dann das Schienensystem z.B. mit einem Abstand von 30cm vom Boden an der Hauswand anbringen sollen - richtig? Natürlich sollen die Schienen ums ganze Haus verlegt werden...

Frage zu den Materialien:
Unsere Mauer besteht aus Sandstein und daher würde ich gerne in Erfahrung bringen, ob "normaler" Ausgleichsputz dafür geeignet ist, um die "ungeraden" Flächen auszugleichen (zuvor wird die Hauswand mit einem Tiefengrund - reicht hier ein normaler vom Baumarkt aus? - bearbeitet)?




Wir haben gestern beim Bauamt angerufen und wir brauchen keine Baugenehmigung, da es sich um keine Grenzbebauung handelt (ist ein freistehendes EFH mit ausreichend Platz zu den Nachbarn).


Hallo Thomas
Ich kenne kein Haus das mit Sandstein gebaut wurde,du meinst sicher nur den Sockel deines Hauses.Sandstein am Haus kenne ich als Fensterrahmen und Fensterbänke oder als Bosse und Gesims für die Fassadengestaltung.
Zum Ausgleichputz ist ein normaler Kalk-Zementmörtel gemeint.
Zum Schienensystem meinte ich die Ganze Wandfläche.
Also Sockelschiene , Dämmplatte,Schinensystem Daran wird die Platte eingehängt und geklebt,Z.B.alle 50 cm eine Schine je nach breite der Platte,also in die Höhe jede Dämmschicht.Dafür brauchst du keine Tellerdübel und kannst unebenheiten mit verschieden dicke Platten ausgleichen.
Zum Tiefengrund:Bitte nimm nicht den allerbilligsten für 5 €,sollte schon a bissel
Qualität haben aber nicht zu dick auftragen sonst hält der Putz nicht.
Gutes gelingen
Gruß Chuck
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