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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: obere Geschossdecke dämmen, Dämmfolie??
Hi Zusammen,
mein Haus ist BJ 1975. Das Dachgeschoß ist nicht ausgebaut und nicht isoliert. Ich möchte es auch derzeit nicht weiter nutzen und den Boden des Dachgeschosses isolieren (Rockwool 200mm, Steinwolle). Das Dachgeschoss ist komplett trocken.

Ich habe unterschiedlichste Ratschläge von Handwerkern zur Dampffolie bekommen. Von nicht nötig auf einem Fußboden, bis unbedingt nötig, weil die darunter liegenden Wohnräume Feuchtigkeit abgeben, bis (die finde ich am Besten!!) unbedingt nötig, aber dann in 1m Abstand die Folie je 50cm aufschneiden, damit sich unter der Folie kein Schwitzwasser bildet.

Was soll ich machen? Unter dieser Geschoßdecke ist die Wohnetage. Die Decken sind mit Holz, bzw Gibsplatten abgehängt.

vielen Dank für die Hilfe
Frank
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[Up] #2
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Am Boden würde ich nix machen. Nur die Sparren isolieren Folie dran und evt. mit Weichfaserplatten verkleiden wenn der Dachboden sonst nicht genutzt wird.
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[Up] #3
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
für den Boden brauche ich aber viel weniger Dämmaterial, wegen der eheblich kleineren Fläche. Für die Wege zur Dachleiter habe ich bereits einen Steg vorbereitet. Brauch ich nun eine Folie oder nicht?
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[Up] #4
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Hallo fbi72 !

Ich gebe dir den Rat, dich einmal über den Nutzen dieser Dampfbremsfolie zu informieren !
Ich denke, spätestens dann wirst du erkennen, das die Folie einen großen, wichtigen Sinn hat. Allerdings immer nur dann, wenn man Bauteile im Ganzen saniert/dämmt.

Auch ich würde lieber die Dachschräge, als die Geschossdecke dämmen.
Sicherlich ist die Fläche größer, aber der Nutzen und die Umsetzung ist leichter.

Grundsätzlich musst du so vorgehen, das die Dampfbremsfolie zwischen dem beheizten Raum, und der Dämmung liegt. Selbstredent muss sie an allen Seiten Luftdicht verklebt werden.
Spätestens da fangen bei der Dämmung der vorhandenen Decke die Problemchen an. Eigentlich sogar kaum machbar! Die problematischen Stellen wirst du sehr schnell entdecken.
Nicht zu verkleben, oder die Folie wegzulassen mindert die Wirkung der Dämmung erheblich, und/oder kann zu Tauwasserausfall/Schimmelbildung führen.

Ich könnte noch vieles dazu schreiben, aber informiere dich mal erstmal selbst. Im www gibt es sehr viel darüber !

Gruß
Besserwisser
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[Up] #5
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Besserwisser:
Hallo fbi72 !


Auch ich würde lieber die Dachschräge, als die Geschossdecke dämmen.
Sicherlich ist die Fläche größer, aber der Nutzen und die Umsetzung ist leichter.

Nicht zu verkleben, oder die Folie wegzulassen mindert die Wirkung der Dämmung erheblich, und/oder kann zu Tauwasserausfall/Schimmelbildung führen.

Gruß
Besserwisser


hallo,
danke für die Antwort. Aber wenn ich die Dachschrägen dämme, geht die Energie meiner Wohnräume in ein ungenutztes Dachgeschoss, welches komplett leer steht. Ich heize doch dann über meine Wohnungsdecke viele Raummeter, die nicht nötig sind, oder sehe ich dies falsch?
Bezüglich des Tauwassers und des Schimmels: wenn ich zwischen Betonboden und Dämmung eine luftdicht geklebte Dampfbremse lege, wo geht dann das Wasser hin, welches aus meinem Wohnraum nach oben steigt? Bei einer halbdurchlässigen Folie geht es langsam in die Dämmung , bei einer undurchlässigen bleibt das Wasser dort und sammelt sich. Genau das ist je mein Problem, dass ich mich im Netz und bei HAndwerkern (Dachdecker und anderen Spezialisten) informiert habe und diverse Ratschläge bekommen habe. Leider kann mir keiner richtig begründen, warum seine Lösung die richtige ist.
gruß
Frank
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[Up] #6
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Eigentlich hast du es dir selbst beantwortet, der Boden ist dicht und es staut sich das Wasser. Wenn du allerdings eine Betondecke hast geht so viel Wärme nicht nach oben aber wenn du die Dachschräge dämmst wird es oben aber nicht so extrem kalt und du spart dadurch Energie.Das was nach oben geheizt wird ist dann das kleinere Übel, oder ?Und soo teuer ist die Glaswolle ja nu auch wieder nicht.
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[Up] #7
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Hallo @fbi72,

Dein Gedanke, bei einem absolut trockenen Dachraum die oberste Geschossdecke zu eschrieben, dürfte funktionieren, vorausgesetzt, Du änderst Dein Nutzungsverhalten nicht und die existierende Luftdichtheitsebene bleibt dauerhaft intakt.

Trotzdem würde ich sicherheitshalber vor der Sanierung zu einem Blowerdoortest mit gleichzeitiger Leckageuntersuchung raten. smilie

Zum Einlesen in die Problematik empfehle ich die Internet-Veröffentlichungen unter
http://www.luftdicht.de , Fachleute in Deiner Region findest Du hier .smilie

Mit freundlichem Gruß aus Erfurtsmilie
KPS

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 14.05.2009 07:49:27.

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[Up] #8
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Betreff: AW:
Ähmmm,

Kanonen? Spatzen?

Ein paar Fakten:
Der OP hat eine Betondecke von 1975 als Dachgeschoßdecke? Da kommt keine Feuchtigkeit mehr raus und da zieht auch keine Feuchtigkeit aus dem Wohnbereich durch.

Szenarios (alles mit gegebener Betondecke als DG-Boden):

Bodendämmung: keine Dampfsperre nötig, Beton ist > 30 Jahre alt und dünstet nicht mehr aus.
Leicht zu verlegen, aber nicht ganz einfach begehbar/nutzbar zu machen.
Probleme bei der Dämmung des Aufgangs.

Sparrendämmung:
Auch keine DS nötig, da unbewohnt. DS kann später angebracht werden, wenn ausgebaut werden soll.
Schwieriger anzubringen, auch Giebel müssen gedämmt werden.
Größere Oberfläche, dadurch prinzipbedingt schlechtere Gesamtdämmung.
Großer Vorteil: DG begehbar, keine Einbußen an Standhöhe.

Ich habe bei mir Nr. 2 gewählt.
Mit DS, da nur Holz+GK Boden (sollte aber trotzdem kein Problem sein)
Darüber dann Billig-Panele, daß man bei Kontakt nicht direkt die DS kaputt reißt

Gruß
Jens

PS: Jetzt komm' mir keiner mit komischen Verordnungen oder Regelwerken.
Als Heimwerker ignoriere ich die geflissentlich und suche die technisch und finanziell sinnvollste Lösung.
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Das Haus auf Dichtheit prüfen lassen, fällt leider aus. Die Fenster sind 10 Jahre alt, die Haustür 30! Das sind Projekte für die nächsten Jahre. Ich werde den Boden des Dachgeschosses dämmen. Finaziell ist dies für mich jetzt die sinnvollste Alternative. Habe auch an die 2. Variante gedacht, aber benötige das Dachgeschoß die nächsten Jahre wirklich nicht (150qm Wohnfläche). Für die nötigen Wege (Schornsteinfeger) habe ich einen Steg gebaut. Wenn meine Söhne (5 und 2) später mal aubauen wollen, helfe ich gerne das Rockwoolmaterial zwischen die Sparren zu klemmen und mit Folie zu versehen :)

vielen Dank für die Hinweise
gruß
fbi72
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