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pinne
Neu hier
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Beigetreten: 24.10.2010 14:19:21
Beiträge: 1
Betreff: Dachausbau Fragen
ErneuerungDachausbauInnen

Der derzeitige Aufbau der Dachisolation Dachneigung ca. 45 %) ist (von außen nach innen):
- Dachpfannen Braas
- Unterspannbahnen überlappend und hinterlüftet
- Glasfaser- oder Steinwolle 13 cm dick zwischen Dachsparren 17 cm dick
- Aluminiumfolie (Kaschierung der Isomatten) überlappend an die Unterseiten der Sparren getackert
- Unterspannbahnen waagerecht, überlappend aber nicht verklebt, gestützt durch waagerechte 28 mm-Lattung (senkrecht zu Sparren)
- Darauf senkrecht eine weitere 25 mm-Lattung jeweils auf den Dachsparren zur Sicherstellung der Hinterlüftung und als Träger für die Innenverkleidung aus waagerecht montierten Nut-Feder-Holzprofilen.
Grundsätzlich scheint dieses System zu funktionieren. Zumindest sind keine offensichtlichen Schäden durch Dampfkondensation oder ähnliches erkennbar.

Die Innenverkleidung soll aber nun ersetzt werden durch Gipskarton- oder Gispsfaserplatten.
Dabei könnte die Dachisolation durch eine zusätzliche Untersparrendämmung wahrscheinlich deutlich verbessert werden. Die Zwischensparrendämmung sollte aber nicht verändert werden. Unsicher bin ich vor allem über die zukünftige Anordnung und Ausführung der Dampfsperre.


Ein Fachmann hat mir geraten, die innere Unterspannbahn zu entfernen, die Aluminiumfolie als Dampfsperre auf Dichtheit zu prüfen, evtl. durch Verkleben zu reparieren, aber sonst nicht anzurühren, und anschließend darauf eine zusätzliche Untersparrenisolation aus 25 oder 50 mm dickem Fasermaterial sowie als Verkleidung Gipskartonplatten zu montieren.

Ein anderer Fachmann schlägt vor, die Aluminiumfolie, die sowieso nicht dicht sei, zuerst mit einer Stachelwalze zu perforieren, um anschließend darüber eine neue diffusionsoffene Dampfbremsfolie zu spannen, auf der dann die neue 30 mm oder 50 mm dicke Untersparrenisolation und die Innenverkleidung angebracht werden sollen.

Fragen:
1. Was ist von diesen Vorschlägen zu halten?
2. Gibt es bessere Vorschläge für eine geeignete Anordnung und Ausführung der Dampfsperre?
3. Wie dick sollte dabei die zusätzliche Untersparrenisolierung gewählt werden?
4. Wie sollte dann die Innenverkleidung ausgeführt werden?

Herzlichen Dank für fachmännischen Rat?

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 25.10.2010 14:17:20.

Profil
[Up] #2
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H. Altmeyer
Stammgast
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Beigetreten: 04.10.2010 12:47:00
Beiträge: 22
Betreff: AW:
Dass es bisher anscheinend keine Probleme mit kondensierender Feuchtigkeit gibt, verwundert nicht. Bei 17 cm Sparrentiefe sind 13-cm-Heftrandmatten verarbeitet - da bleibt ein Leerraum von bis zu 4 cm, der die Dämmung gut ablüften lässt.

Für den Neuaufbau wäre es auch durchaus denkbar, die alten Matten ganz zu entfernen. Dann würde man die Sparren mit einem Dämmstoff einer niedrigen Wärmeleitgruppe voll ausdämmen, darunter kämen dann Folie, Lattung und Gipsplatten.

Nachteil sind dabei natürlich Kosten und Zeit, aber das relativiert sich. Vorteil ist der geringere Raumverlust und der simplere Aufbau.

Wenn Du Zwischen- und Untersparrendämmung kombinieren willst, kann die Dampfbremse sowohl unter der Zwischensparrendämmung als auch unter der Untersparrendämmung angebracht werden - nur nicht unter beiden gleichzeitig. Einfacher anzubringen ist sie an den Sparren. In dem Fall wird allerdings emfohlen, die Untersparrendämmung nur bis zu etwa 20% der Gesamtdämmstärke auszuführen, da es sonst passieren kann, dass eindringende Feuchtigkeit in dieser Untersparrendämmung kondensiert (durch die Dämmung verschiebt sich der sogenannte Taupunkt nach innen, also die Grenze, an der Wasserdampf zu flüssigem Wasser wird).

Dass die Alufolie der Heftrandmatten mit vertretbarem Aufwand dicht zu bekommen ist, daran glaube ich übrigens nicht so recht.

Gruß, Hans
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[Up] #3
Ruhrpott
Stammgast
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Beigetreten: 19.09.2010 18:56:22
Beiträge: 25
Betreff: AW:
Hallo Pinne,

naja zu den Fachleuten ... hmm, besonders Nummer 2 ..

Bei mir sieht es ähnlich aus, Dachaufbau aussen wie üblich, 15 cm Sparren, zwischen den Sparren auf 10 cm Tiefe Baufolie getackert und eben 10 cm Heftrandmatten darein. Raumseitig Dachlatten im Abstand von 50cm dazwischen mit Styroporplatten ausgefüllt und zum Schluss Rigipsplatten drauf. Habe damals 60x200 cm Platten gehabt, gingen von der Traufe bis zum Drempel, dann Holzständerwerk, und nochmal diese Platten bis zu den Quersparren. Ideal war hier gleichzeitig die Verkleidung der vorhandenen Windrispen aus Holz, nicht rausreissen !!!

Habe keine Probleme mit Schimmel, Feuchtigkeit, etc. normale Heizung, übliches Lüften ...
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