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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Wände nachbessern
Hi!

Ich baue gerade einen Kellerraum mit 20 m2 Grundfläche zu einem Tonstudio aus. Mein Problem sind die Wände. Die sind schief und unregelmäßig. Ich möchte sie gerne gerade und eben haben.
Bisher habe ich mit der Spachtelmethode die auf den Wänden befindliche Farbe, die darunter liegende Tapete und sämtliche sich ablöende Putzteile entfernt. War eine Haidenarbeit...
Die Frage lautet jetzt: Welchen Putz kann ich nehmen der sowohl auf Ziegel (dort wo der originale Putz abgefallen ist), auf altem Putz (dort wo Farbe und Tapete runterging) und auf neuerem Putz (wo vorher schon Ausbesserungen gemacht wurden) hält und ausserdem in unterschiedlichen Dicken (um die Wand zu begradigen) auftragbar ist.
Und natürlich wie ich dabei vorgehe...?

Danke und LG,
Marian
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[Up] #2
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Servus Marian.!

Ist irgendwie schwer dir jetzt genau zu sagen, welcher Putz jetzt für dich am besten geeignet ist.
Kommt auf ein paar Faktoren drauf an Putzstärke welcher Untergrund, benötigte Ausgleichsdicke allgemein etc.
Es gebe aber die Möglichkeit vorweg alles mit Gipsputz zu Spachteln begradigen oder du nimmst die einfachere Lösung Gipskartonplatten.
Die Vorteile der Anwendung: Arbeitsersparnis, Schnelleres vorankommen, weniger Anwendungen mit Produkten.

Da gebe es jetzt die Möglichkeit die Gipskartonplatten mit Ansatzbinder an die besagten Wände zu kleben.
Oder wenn es auch erwünscht wäre eine Vorsatz-Schallung zu errichten die den Zweck erfüllen würde wie Dämmung sowie Schallschutz wenn dieser vielleicht gebraucht wird zu erfüllen.
Hoffe ich konnte dir weiterhelfen

Lg.smilie
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[Up] #3
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Auch wenn ich deine genaue Situation vor Ort nicht kenne würde ich von Gips egal in welcher Form bei Kellerwänden abraten. Ich bin hier ein großer Freund von Kalk-Putz jedoch sollte dafür der gesamte alte Putz runter. Bei unserem Haus z.b. wurden die Kellerwände mit Platten verkleidet als ich sie dann abgerissen habe gab es ein böses erwachen. Hinten den Platten die der Vorbesitzer im kompletten Keller angebracht hat, hat sich die ganze Feuchtigkeit gesammelt und angefangen zu vergammeln.
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[Up] #4
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Grüß dich.!
I
ch kenne zwar nicht deine Gegebenheiten (Haus) aber ich denke mir das es dir sehr wohl auch (keine Angst machen will) mit einen Kalk-Putz basieren kann.

Sicher ist, dass eine schöne Form sein Kellerbereich zu sanieren aber ersten besitzt dieser eine geringe Festigkeit und kann „nicht von jeden fachgerecht verarbeitet werden„

In Prinzip wäre es einmal wichtig vor ort ein Bild zu mache

Und wie in deinem Fall beschrieben können wir vielleicht oder sicher sogar sagen wir wissen nicht, warum er Vorgänger so entschieden hat.
Um die Wände zu verkleiden
Oder um die Wände zu verstecken.

Lg.
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[Up] #5
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Da hast du wohl recht mit der Verarbeitung von Kalkputzen muss man sich beschäftigen dort hat Gips mit Sicherheit gewisse Vorteile.
Auch bei der Verkleidung von Kellerräumen mit Platten mag es Unterschiede geben besonders in der Beschaffenheit der Kellermauern. Aber ich persönlich finde es immer die schlechteste Methode Problemstellen einfach hinter einer Platte zu verstecken.
In einem muss ich dir aber wirklich recht geben, ohne sich vor Ort ein Bild zumachen ist es wohl kaum möglich das richtige zuraten.
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[Up] #6
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2357
Betreff: AW:
Hallo Zusammen,

ich kenne das Problem mit dem Verputzen von Wänden. Ist nicht jedermanns Sache, vorallem wenn man ungeübt ist. Aber vielleicht ist es gerade die Herausforderung an so was ran zu gehen. Eine Wandverkleidung aus Gipskartonplatten ist auch möglich, muss aber richtig gemacht werden. Vorallem sollte das jemand vorort anschauen und die Machbarkeit prüfen. Auf jeden Fall dann sog. Feuchtraumplatten (grün) verwenden, also nicht die normalen Gipskartonplatten für trockene Wohnräume.

Viele Grüße
Werner
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[Up] #7
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Mal ehrlich
Hi Leute!

Danke für die Mühe eure Antworten zu formulieren. Bis jetzt bringt mich das keinen deut weiter.
Es geht so: Grobe stellen, wo auch der alte Putz abbröckelt mit einem Reparaturmörtel. Dannach mit grobem Innputz die schlimmsten Dellen ausgleichen und zum Schuss mit feinem Putz fertig machen. For jedem Arbeitschritt wird die zu bearbeitende Fläche mit einer Grundierung versehen, die den Untergrund festigt und einen Klebrigen film auf der zu bearbeitenden Wand bildet.
Jetzt kommt der Clou: Barater im Baumarkt können einen direkt zu dem Putz führen, der geeignet ist. In meinem Fall einer der kein Problem mit Feuchtigkeit hat (Material weiß ich nicht).
Und: Durch beifügen eines Mittels lässt der Putz keine Schimmelbildung zu.

Ich habe mit dem Mörteln begonnen und das funktioniert recht gut. Ich klatsch den Mörtel mit der Spachtel an die Wand so das er haftet und streiche dann von unten nach oben gerade. Wobei ich noch Hilfe bräuchte: Wie macht man das mit Putz? Auf die selbe Weise? Kann man dann auch nur nach oben arbeiten?

Danke im Vorraus,
Marian
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[Up] #8
WernerB
Stammtisch-Meister
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2357
Betreff: AW:
Hallo,
ich würde mir Abziehlatten oder Putzschinen auf der Wand befestigen und dann den Putz von unten nach oben auftragen und dabei mit einem Abziehbrett gerade ziehen.
Gruß
Werner
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