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[Up] #1
Christian73
Neu hier
Offline
Beigetreten: 29.04.2011 12:10:41
Beiträge: 1
Betreff: Dachdämmung erforderlich?
Hallo zusammen,

in unserem Einfamilienhaus ist die OG-Decke mit 14er Glaswolle (WLG035) gedämmt.
Abschluß nach unten: Dampfbremsfolie und Gipskarton, Abschluß noch oben 21er OSB-Platten.
Der Dachboden dient nur als Abstellkammer und kann nicht zu einem Wohnraum umgebaut werden (Deckenhöhe!)

Nun stell ich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, dass ich auch noch das Dach bzw. den Boden nochmal zusätzlich dämme.

Macht das Sinn bzw. wenn ja, welche Varianten?

Danke schon mal für Eure Anregungen!
Profil
[Up] #2
Reibesliese
Alter Hase
Offline
Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
Kosten-Nutzen-Frage! Die Industrielobby, einschl. der ENEV-Verfechter, würden sicherlich zu einer Zusatzdämmung von min. 180 km Aufbaustärke raten.

Die Notwendigkeit einer Zusatzdämmung ergibt sich üblicherweise aus der Berechnung des Gesamtenergieverlustes des darunterliegenden Raumes. Hierzu wird die Kubatur des Raumes oder der Räume unter Bezug von sämtlichen Gegebenheiten im Bestand (wie Fenster, Außenwanddämmung, Energiekostenberechnung, usw.) herangezogen. Als Ergebnis stellt sich ein Energieverlust durch die Dachdecke dar, der in Relation zu Energieverbrauch/-kosten und Aufwand zu einer zusätzlichen Dämmung zu setzen ist. Das Ergebnis ist die sogenannte Amortisierung, d.h. wie lange muss geheizt werden (vorbehaltlich dem sommerlichen Wärmeschutz) um das sich die Kosten des Einbaus einer zusätzlichen Dämmung neutralisiert haben oder wann neutralisieren sich die eingesparten Heizkosten. Klingt sicherlich ein wenig umständlich, vielleicht ist es auch umständlich beschrieben, aber eine Kosten-Nutzen-Rechnung funktioniert eben nur so.

Um einen fachgerechten Ratschlag geben zu können, sind Angaben der geometrischen Form des Bauwerks und der baulichen Gegebenheiten im Bestand, wie Fenster und Außenwanddämmung, erforderlich. D.h. die Fragestellung ist nachzubessern.
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