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[Up] #1
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Fugenbepflanzung
Ich habe im Garten einen neuen Plattenweg im Kiesbett gelegt, die Fugen habe ich mit Sternmoos (halbschattiger Garten) bepflanzt. Jetzt habe ich aber ein Problem. Amseln reißen mir ständig die neuen Pflänzchen und die Erde auf der Suche nach Regenwürmern heraus. Ich habe jetzt Gitterstreifen auf die Fugen gelegt und jetzt hat sich das gebessert, aber Dauerzustand ist das keiner. Hat jemand eine Ahnung, ob sich Sternmoos so fest verwurzeln kann, dass es nicht mehr der Amsel zum Opfer fällt? Und wie lange dauert das? Hat jemand eine bessere Idee?
Gegen die Amseln kann, will und darf ich nichts unternehmen!
Danke
Susanne
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[Up] #2
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2287
Betreff: AW:
Hallo Susanne,

ich denke, dass sich das Sternmoos so verfestigt, dass die Amseln irgendwann aufgeben und sich bequemere Stellen suchen. Erfahrungen habe ich damit allerdings keine.

Sei froh, dass du keine Rehe im Garten hast. Dann wird es erst lustig.

Viele Grüße
Wernersmilie
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[Up] #3
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Rehe? Mitten in der Stadt smilie? Nein, das werde ich wohl nie erleben. Die Amseln sind schon lästig genug. Aber ich kenne noch anderes, der Wiener Zentralfriedhof ist voller Feldhamster, die größte Kolonie in Ostösterreich. Man setzt im Herbst Chrysanthemen ein und am nächsten Tag haben sie keine einzige Blüte mehr.
Ich bin schon stolz darauf, dass die Amseln es jedes Jahr schaffen ein Nest voller Junge aufzuziehen - andererseits schmerzt auch der Verlust MEINER Regenwürmer. Aber der Vandalismus gegen mein armes Sternmoos stört sehr, das meiste ist bereits tot.
Susanne
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[Up] #4
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Susanne,

ich vermute mal, dass die Amseln das Moos für ihren Nestbau benutzen. Das schränkt die Zeiten für ihre Rumrupferei zu deinen Gunsten ein.

Es kann helfen im Frühling ein Vlies darüber zu legen und es mit Steinen zu beschweren. Wenn die Amseln erstmal ihren Nestbau erledigt haben, werden sie wahrscheinlich auch kein Interesse mehr an dem Moos haben.

Meines Wissens nach wurzelt Moss nicht sehr tief.
Gutes Gelingen, Gänseblümchen
smilie
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[Up] #5
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Nein, die Amseln haben sich auch in der Nestbauzeit nicht für das Sternmoos an und für sich interessiert. Es wurde nur herausgerissen um nachzusehen, ob darunter vielleicht ein Wurm ist. Das Moos blieb dann leigen und ist vertrocknet.
Leider ist es immer noch so, wenn es nicht von Gittern geschützt ist. Und teilweise haben es die Amseln schon gelernt auch die Gitter zu verschieben, wenn sie nicht ganz fest gesteckt sind.
Susanne
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[Up] #6
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2287
Betreff: AW:
Hallo Susanne,

du hast ja wirklich schlaue Vögel bei dir. Ich hätte dir sonst noch vorgeschlagen, eine Katzenattrappe aufzustellen. Aber wer weiß bis wann sie das auch durchschaut haben. Ich versuche immer noch, einen Maulwurf im Rasen loszuwerden. Ich fürchte, ich muss nächstes Jahr neu einsäen.

Viele Grüße
Werner
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[Up] #7
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Hallo Susanne,

wir haben hier im Frühling ein Amselweibchen gehabt, die hat mir echt den letzten Nerv geraubt, ich verstehe deinen Ärger also sehr gut!

Das Weib (wegen ihrer ganz speziellen Art bekam sie den Namen "Maggie Thatcher&quotsmilie hatte vor nichts Angst, die buddelte direkt neben mir munter sämtliche Kübel durch. Die Erdfetzen flogen täglich mehrmals, ich motzte, sie ignorierte es.

Ich habe ihr dann, wenn ich es gerade sah, einen Strahl aus einer kleinen Wasserpistole verpasst. Gefiel ihr nicht.

Alles in allem haben Abdecken mit Fliesen im Frühling und Wasserpistole für den Sommer Ruhe gebracht.

Aber ich weiß genau: Maggie wartet nur auf den nächsten Frühling ...
smilie

Zur Not siedel dein Moos um, das erspart Dir unnötigen Ärger.smilie
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[Up] #8
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2287
Betreff: AW:
Hallo,

manches regelt die Natur selbst, und das ist gut so. Vielleicht haben wir dann im nächsten Frühjahr wieder Ruhe - oder es wächst eine neue Generation Plagegeister heran.

Viele Grüße
Werner
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[Up] #9
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Gänseblümchen,
Deine Amsel kommt mir bekannt vor, es könnte eine Schwester von meiner sein. Wie weit ziehen eigentlich Amseln? Wien ist von allen Gegenden Deutschlands weit weg!
Die Amseln hatten auch einen guten Grund, ich habe einmal richtig zuschauen können. Erstes Moos herausgezogen, ein kurzer Blick, weitergehüpft, zweites Moos herausgezogen, ein kurzer Blick, ein Pecker und ein dicker Regenwurm wurde aus der Erde gezogen. Es hat also tatsächlich Sinn gemacht.
Die Amseln waren auch schuld, dass ich meinen ersten Bodenbelag (Holzschnitzel) nicht behalten konnte. Das Holz war überall und auch Erde am Weg. Ich habe den Nachbarshund verdächtigt und dann den Wind, aber es war immer eigenartig, bis ich dann die wahren Übeltäter erwischt habe. Die Amseln haben auf der Suche nach Würmer alles durcheinander geworfen.
Sternmoos ausquartieren macht keinen Sinn. Es ist ja dazu da um die Fugen zu bewachsen. Mein Garten ist eher zugewachsen und da passen Platten, schön rechteckig, mit Sandfugen wirklich nicht. Ich möchte dass das Sternmoos die Fugen zuwächst und auch die Kanten der Platten weicher macht. Das kann es aber nicht, wenn es ständig herausgerissen wird!
Susanne
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[Up] #10
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
Hallo Susanne,

tjo, das wird dann wohl ein Kampf unter Frauen werden.smilie

Unsere Maggie wird auch nicht aufgeben, weiß ich genau!
Ich habe auch versucht mich damit zu trösten, dass sie mir immerhin einige Schädlinge aus dem Boden rausholt. Wenn sie nur nicht so grobmotorisch vorgehen würde ...

Es gibt auch kleinwüchsige Kräuterpflanzen die zwischen Fugen gedeihen, ich habe nur einfach keine Ahnung mehr wie sie heißen. Vielleicht mag die Amsel den Duft nicht und Du könntest diese Pflanzen eng neben das Sternmoos einsetzen.

Bei unserem Amselexemplar habe ich schon festgestellt, dass sie die Lust am Rumhacken verliert, wenn die Bepflanzung dicht genug ist.

Lachende Grüße smilie
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[Up] #11
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
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Betreff: AW:
Hallo Gartenfreunde,

zu dem Moosthema habe ich noch folgende Anmerkung: Bei mir im Hof hat sich etwa ein Jahr nach dem Herstellen des Pflasterbelages eine dichte Moosschicht in den Fugen gebildet. Die Fläche liegt nachmittags im Schatten. Die Moosschicht ist recht stabil und lässt sich auch durch einen Straßenbesen nicht beeindrucken. Vielleicht hilft die Zeit, dass sich das Moos doch noch soweit verfestigt und die Plagegeister ihre Arbeit aufgeben. In meinem Fall sind die Fugen allerdings recht schmal, was der Verfestigung geholfen hat.

Viele Grüße
Werner
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[Up] #12
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Hallo an Euch,

ich habe gerade folgendes gelesen:
"Das Sternmoos steht im Aussehen den Moosen wohl am nächsten, obwohl es kein Moos ist, sondern ein Nelkengewächs.
Problem: das Sternenmoos verdrängt Unkräuter nicht und so kann die Pflege der Moospolster recht arbeitsaufwendig werden."

Tjo. Und wer kam eigentlich auf den sinnreichen Spruch:
Ohne Moos nix los?
smilie
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[Up] #13
WernerB
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
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Ist ja interessant,

dass Sternmoos gar kein Moos ist. Zur Fugenbepflanzung könnte ich mir auch Sedum-Arten vorstellen. Die fühlen sich in Steingärten wohl, warum nicht auch zwischen Gehwegplatten. Die Platten sollten aber so groß sein, dass man bequem auf die einzelnen Platten beim Laufen auftreten kann. Ansonsten würde man den Pflanzen immer wieder auf den Kopf treten. Das wäre schade für die Pflanzen.

Viele Grüße
Werner
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