HORNBACH Stammtisch - Das Heimwerker-Forum
Yippie! HORNBACH jetzt auch bei:
Facebook Instagram Youtube

Willkommen am HORNBACH Projekt-Stammtisch.

Herzlich willkommen am HORNBACH Projekt-Stammtisch, dem wahrscheinlich besten Heimwerker-Forum der Welt! Wenn Du zum ersten Mal da bist, lies Dir bitte die Tischmanieren durch. Zum Mitdiskutieren einfach kurz registrieren. Beiträge lesen geht aber auch ohne. Such Dir einfach das Forum aus, das Dich am meisten interessiert. Viel Spaß!

Hinweis

Kurze Info an die Runde: Wir möchten, dass Eure Daten hier am Stammtisch in Zukunft noch sicherer sind. Deswegen haben wir ein wenig an der Anmeldung gefeilt. Im Klartext: Ab sofort bitte nicht mehr mit dem Benutzernamen anmelden, sondern mit Eurer E-Mail-Adresse. Danke!

[Up] #1
Beogore
Neu hier
Offline
Beigetreten: 18.09.2011 21:24:22
Beiträge: 3
Betreff: Dämmung unterm Parkettboden?
hallo,

Wir möchten demnächst in einem Zimmer (90jähriges aus Steinmauern gebautes Haus) einen neuen Parkett verlegen. Unterm Boden ist Rollschotter und dann eine Betondecke. Gibt es eine Art Folie, die zusätzlich dämmt? ist es unbedingt notwendig eine Dampfsperre unterm Parkett zu legen? Kann es nicht sein, dass sich darunter Feuchtigkeit abschlägt?

Die Überlegung der Dämmung wäre, weil der Boden bis jetzt sehr kalt war. Wir hatten allerdings auch einen Laminat. Leider haben wir von der Höhe her nicht viel Spiel.

Danke für eure Tips
Profil
[Up] #2
WernerB
Stammtisch-Meister
Offline
Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 2089
Betreff: AW:
Hallo,

es gibt eine Menge an speziellen Parkettunterlagen. Diese dienen hauptsächlich dem Reduzieren von Trittschall. Je jach Produkt sind weitere Eigenschaften in die Parkettunterlage eingebaut, z.B. die von dir gewünschte Dämmung beim fußkalten Böden. Ein Dampfbremse ist in manchen Produkten ebenfalls beireits eingebaut. Die Dampfbremse wird überall da benötigt, wo mit aufsteigender Feuchtigkeit gerechnet werden kann. Eine Dampfbremsfolie ist aber nicht zu vergleichen mit der Dampfbremsfolie. Letzgenannte ist wirklich so dicht, dass keine Feuchtigkeit mehr durchgeht. Bei der Dampfbremse ist ein Feuchtigkeitsaustausch in geringeren Mengen noch möglich. Da die Dampfsperre in manchen Fällen auch zu Bauschäden führen kann, wird heute in vielen Bereichen die Dampfbremse verwendet, so auch in deinem Fall.

Viele Grüße
Werner
Profil
[Up] #3
Reibesliese
Alter Hase
Offline
Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
WernerB:
Hallo,

es gibt eine Menge an speziellen Parkettunterlagen. Diese dienen hauptsächlich dem Reduzieren von Trittschall. Je jach Produkt sind weitere Eigenschaften in die Parkettunterlage eingebaut, z.B. die von dir gewünschte Dämmung beim fußkalten Böden. Ein Dampfbremse ist in manchen Produkten ebenfalls beireits eingebaut. Die Dampfbremse wird überall da benötigt, wo mit aufsteigender Feuchtigkeit gerechnet werden kann. Eine Dampfbremsfolie ist aber nicht zu vergleichen mit der Dampfbremsfolie. Letzgenannte ist wirklich so dicht, dass keine Feuchtigkeit mehr durchgeht. Bei der Dampfbremse ist ein Feuchtigkeitsaustausch in geringeren Mengen noch möglich. Da die Dampfsperre in manchen Fällen auch zu Bauschäden führen kann, wird heute in vielen Bereichen die Dampfbremse verwendet, so auch in deinem Fall.

Viele Grüße
Werner


Ob der Werner wirklich versteht, was er da schreibt? Ich, für meinen Teil, finde, die Ratschläge regen zum Nachdenken an!

Einer Stahlbetondecke ist es letztendlich egal woher das Wasser kommt, hauptsache sie hat Wasser, da fühlt sie sich nämlich wohl. Das nur am Rande.
Eine Dampfsperre oder Dampfbremse wird verwendet um, wie es der Name bereits sagt, den Dampf (Anm. d. V. - Wasserdampf) über ein Dampfdruckgefälle nicht in Bauteile diffundieren zu lassen, denen das überhaupt nicht dienlich ist, beispielsweise Wärmedämmung. Für massive Baukörper, die die Eigenheit haben, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, ist eine Dampfbremse/-sperre eher hinderlich. Eine Stahlbetondecke, die auf Schotter gelagert ist oder zumindest einen Unterbau aus Schotter hat, sollte kein Kapillarwasser "ziehen", es sei denn, der Grundwasserspiegel ist ziemlich hoch. Durch Feuchtigkeit im Außen-/Innenmauerwerk kann es natürlich im Auflagerbereich der Bodenplatte zu Wasseraufnahme kommen. Dagegen würde eine Sockelleistenheizung helfen, s.h. anderer Beitrag.

Wenn überhaupt notwendig, dann müsste auf die Bodenplatte eine PE-Folie als Feuchtigkeitssperre, alternativ eine Bitumenbahn (das wäre wahrscheinlich zuviel des Guten). Um die Bodenplatte zu dämmen hilft beides nicht. Es gibt relativ dünne Trittschallschutzmatten ab 5 mm, die natürlich auch wärmedämmend wirken. Eine Verlegung wäre in keinem Fall verkehrt. Und im Zusammenhang mit einer Strahlungsheizung wird natürlich auch der Fußboden hinsichtlich des Wärmeempfindens komfortabler.
Profil
Gehe zu: