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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Dachbodenisolierung Pfannen aber sichtbar??
:eek: Hallo,hat jemand ne Ahnung wie man das Dach Isolieren kann, wenn man auf
die Dachpfannne von innen schauen kann. Das Haus ist von 1970 und damals hat man die Hohlräume zwischen den Pfannen mit Mörtel dichtgeschmiert und fertig.
Normal müßte ich das Dach anheben- schalung drauf- Dach wieder runter.
Oder hat jemand eine Idee MfG
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[Up] #2
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
mallekalle:
:eek: Hallo,hat jemand ne Ahnung wie man das Dach Isolieren kann, wenn man auf
die Dachpfannne von innen schauen kann. Das Haus ist von 1970 und damals hat man die Hohlräume zwischen den Pfannen mit Mörtel dichtgeschmiert und fertig.
Normal müßte ich das Dach anheben- schalung drauf- Dach wieder runter.
Oder hat jemand eine Idee MfG

Eine Variante wäre: auf die Sparren- _Unter_seite eine Dach-Unterspannbahn zu tackern (die kommt ja normalerweise beim Neubau oben drauf). Dann anschließend Kanthölzer in der gewünschten Dämmstärke (z.B. 12cm... was aber ein bisserl wenig wäre) auf die Sparrenunterseite schrauben - und zwar _quer_ zur Sparrenrichtung, und im Abstand genau wie es das zu kaufende Dämm-Material erfordert.
Der Rest ist ein Kinderspiel: Dämmung einbauen (die paßt ja dann ohne Zuschneiden smilie) - dann eine Dampfsperre (wichtig !) vom Innenraum her. Lattung usw und Gipskarton oder Paneele. Fertig.

Interessant werden allerdings der Anschluß der Unterspannbahn ganz unten an der Traufe und oben am First ! Unten auf jeden Fall darauf achten, daß evtl eingedrungene Feuchtigkeit nach außen weg"fließen" kann, ohne auf einem Bauteil (Schwelle, Wand, ...) stehen zu bleiben

Gruß - rued.

PS: der Innneraum des Daches wird natürl. so um die Dämmstärke verkleinert...
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[Up] #3
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Das gleiche Problem ...
... habe ich auch. Allerdings sind die Zwischenräume zwischen den Dachpfannen noch vorhanden - also eine sehr luftige Dacheindeckung von 1962.

Ich plane eine Kaltdachdämmung zwischen den Sparren mit einem Hohlraum zwischen Dachunterseite und Dämmmaterial zwecks ausreichender Luftzirkulation. Auf Unterspannbahn o.ä. würde ich komplett verzichten.

Doof nur, wenn im Dach Undichtigkeiten auftrteten und ichs nicht - bzw. zu spät - bemerke.

Für Tipps und Erfahrungsberichte bin ich dankbar.

Viele Grüße
Georg
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[Up] #4
ruediger
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Beigetreten: 01.09.2005 10:46:55
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Betreff: AW:
GeorgH:
...... Auf Unterspannbahn o.ä. würde ich komplett verzichten....

Die Unterspannbahn würde ich mal nicht weglassen wollen.
Sie dient dazu, vom Wind zwischen den Ziegeln reingetriebenen Regen oder Schnee von der Dämmung abzuhalten. Zumal wenn wie Du schreibst schöne Luft-Zwischenräume sichtbar sind.

Du solltest halt eine atmende Unterspannbahn verwenden. (Frage in der Abteilung danach welche Du nehmen sollst, aber es ist auch angeschrieben)

gruß rued.
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[Up] #5
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Rüdiger, danke für die Antwort.

Ich habe nochmal nachgesehen: die Dachpfannen schließen recht gut. Sie sind zwar nicht zusätzlich abgedichtet, aber Spritzwasser durch Wind und Regen/Schnee dürfte kaum durchkommen.

Die Sparrentiefe beträgt 155mm. Ich würde gerne 140mm Klemmfilz verwenden, dann Dampfsperre, darunter die Rigips-Verkleidung. Die Zwischenräume zwischen Dampfsperre und Rigips würde ich ebenfalls dämmen wollen, wobei diese Dämmung dann dem Raumklima ausgesetzt wäre.

Ich habe zwar an verschiedenen Stellen gelesen, dass eine Unterspannbahn empfehlenswert ist. Ob sie letztlich unbedingt notwendig ist, um Folgeschäden zu vermeiden, liegt aber wohl an der spezifischen Beschaffenheit des Daches.

Eine Hinterlüftung ist ohne Unterspannbahn jedenfalls sehr gut vorhanden. Hm, ich schwanke noch ...
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[Up] #6
ruediger
Alter Hase
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Beigetreten: 01.09.2005 10:46:55
Beiträge: 171
Betreff: AW:
Hallo Georg,
Du kannst natürlich eine Unterspannbahn weglassen. Allerdings würde Dir niemand das so weder anraten, noch eine Firma das so womöglich machen.
Ausserdem geht es dann noch um das Thema Winddichtigkeit. ...Laß mal einen tagelangen Wind ums Dach pfeifen... dann "fliegen dir innen die Blätter vom Schreibtisch..." *g*
Hier noch was zum lesen für Dich zum Thema:

http://www.deutsche-bau-beratung.de/dachausbau.htm
http://www.bau.de/forum/dach/600.htm

zu innen:
Dass da eine dünnere Schicht Dämmung dem Raumklima ausgesetzt ist würde ich mal als OK einstufen wollen. Die Hauptdämmung wird ja bereits ´weiter aussen´ übernommen, so dass sich da keine Feuchtigkeit ansammelt.

Gruss - ruediger
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[Up] #7
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Rüdiger,
danke für die Antwort nebst Links.

ruediger:
Ausserdem geht es dann noch um das Thema Winddichtigkeit. ...Laß mal einen tagelangen Wind ums Dach pfeifen... dann "fliegen dir innen die Blätter vom Schreibtisch..." *g*

Hm, dafür ist doch die Dampfsperre zuständig, die ist doch absolut dicht.

Beim norddeutschen Schmuddelwetter könnte eine Unterspannbahn wirklich sinnvoll sein, dagegen spricht wiederum möglicher Feuchtigkeitsstau und außerdem die geringe Sparrentiefe von 155mm. Mit Unterspannbahn bliebe kaum mehr Platz für die Dämmung und Untersparrendämmung würde zuviel vom Raum beanspruchen.
Ich werde noch ein wenig darüber meditieren müssen ;-)

Danke und Gruß
Georg
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[Up] #8
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: Dachisolierung
Hallo Georg,
ich hatte das gleiche Problem wie Du,nur bläst bei mir der Wind eher schwäbisch smilie
aber die Vorgehensweise von Rüdiger ist meiner ( und die von einem befreundeten Dachdeckermeister ) Ansicht nach die beste.
Die Dachunterspannbahn trägt nicht sonderlich auf, und du kannst direkt darunter mit der Isolierung anfangen.
Eine untersparrendämmung unter der Dampfbremse trägt ca 3 cm auf. Dafür haste dann deine Bude schön behaglich smilie

viele Grüße

Micha
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[Up] #9
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Betreff: AW:
Auch ich muss mal meinen Senf hier einbringen.

Wohne zur Miete und das DG über mir ist neu ausgebaut worden. Die Dämmung wurde direkt unter die Dachpfannen angebracht, nur eine Luftschicht dazwischen.
Das war vor einem Jahr.

Inzwischen habe ich meine gesammte Schlafzimmereinrichting incl Matratze und Klamotten wegschmeissen "dürfen" weil die scheinbar nass gewordene Dämmung die Feuchtigkeit wunderbar in die Ecke im Schlafgemach leitet und sich für mich nicht merkbar überall eingezogen ist. Der Kleiderschrank stand auch an der Seite, die Rückwand war beim Abrücken ganz nass und erstrahle in einem wunderbaren pelzigen Grün/Schwarz.....
Auch in anderen Räumen kommt es an der Ecke Aussenwand/Decke zu Feuchtigkeit, die vorher nicht da war.

Natürlich gibts keinen Erstatz, da man ja als Mieter scheinbar nie genug lüftet( hallo? kann ich auch mal die Fenster schliessen und auch mal aus dem Haus gehen?). Kann mir da aber nichts vorwerfen.
Statt mal ein paar Pfannen hochzunehmen und die Dämmung zu kontrollieren wird wieder aufs Lüften geschoben....

Also bloß keine Sparmassnahmen bei einer Folie die den ganzen Bau schützen kann.
Eine Sanierung ist "etwas" teurer......
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[Up] #10
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
petroccelli:
Auch ich muss mal meinen Senf hier einbringen.

Wohne zur Miete und das DG über mir ist neu ausgebaut worden. Die Dämmung wurde direkt unter die Dachpfannen angebracht, nur eine Luftschicht dazwischen.
Das war vor einem Jahr.

Inzwischen habe ich meine gesammte Schlafzimmereinrichting incl Matratze und Klamotten wegschmeissen "dürfen" weil die scheinbar nass gewordene Dämmung die Feuchtigkeit wunderbar in die Ecke im Schlafgemach leitet und sich für mich nicht merkbar überall eingezogen ist. Der Kleiderschrank stand auch an der Seite, die Rückwand war beim Abrücken ganz nass und erstrahle in einem wunderbaren pelzigen Grün/Schwarz.....
Auch in anderen Räumen kommt es an der Ecke Aussenwand/Decke zu Feuchtigkeit, die vorher nicht da war.

Natürlich gibts keinen Erstatz, da man ja als Mieter scheinbar nie genug lüftet( hallo? kann ich auch mal die Fenster schliessen und auch mal aus dem Haus gehen?). Kann mir da aber nichts vorwerfen.
Statt mal ein paar Pfannen hochzunehmen und die Dämmung zu kontrollieren wird wieder aufs Lüften geschoben....

Also bloß keine Sparmassnahmen bei einer Folie die den ganzen Bau schützen kann.
Eine Sanierung ist "etwas" teurer......


Vermutlich keine Dampfbremse/Luftdichte Schicht eingebaut oder nicht richtig abgedichtet.
Die Feuchtigkeit kommt bestimmt von innen, kondensiert im Winter in der Dämmung und kommt bei dir in der Wand wieder zum Vorschein.
Wenn das Dach nicht kaputt ist, kommt auch keine Feuchtigkeit von Außen in die Dämmung. Außerdem ist Dämmstoff hydrophobiert (wasserabweisend) und das Wasser perlt ab.
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Betreff: AW:
Mittlerweile bin ich mitten im Dachausbau. Ich habe mich für eine Vollsparrendämmung (Warmdach) entschieden. Also keine Luftschicht zwischen oberer Dachkonstruktion und Dämmung. Eine Unterspannbahn ist ebenfalls nicht vorhanden. Unterhalb der Pfannen ist dennoch ein wenig Luft, bedingt durch die Dachkonstruktion.
Somit erreiche ich eine Dämmdicke von 16 cm.
Natürlich kommt unter die Sparren eine Dampfsperre (Tackern ist tatsächlich nur eine Notlösung, die aufgeschraubte Lattung hält dann alles gut fest), außerdem wird jede Ritze mit entsprechendem Klebeband abgedichtet.

Tipp: Klemmfilz aus Glaswolle lässt sich mit einem Elektromesser prima schneiden.

Bzgl. Warmdach ohne Unterspannbahn hier noch zwei Links:
http://www.dach.de/daemmung/daemmstoffe/nachtraegliche-daemmung-von-innen/
http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-911-belueftung.html

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 30.10.2006 14:35:48.

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[Up] #12
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
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Betreff: AW:
ruediger:
Eine Variante wäre: auf die Sparren- _Unter_seite eine Dach-Unterspannbahn zu tackern (die kommt ja normalerweise beim Neubau oben drauf). Dann anschließend Kanthölzer in der gewünschten Dämmstärke (z.B. 12cm... was aber ein bisserl wenig wäre) auf die Sparrenunterseite schrauben - und zwar _quer_ zur Sparrenrichtung, und im Abstand genau wie es das zu kaufende Dämm-Material erfordert.
Der Rest ist ein Kinderspiel: Dämmung einbauen (die paßt ja dann ohne Zuschneiden smilie) - dann eine Dampfsperre (wichtig !) vom Innenraum her. Lattung usw und Gipskarton oder Paneele. Fertig.

Interessant werden allerdings der Anschluß der Unterspannbahn ganz unten an der Traufe und oben am First ! Unten auf jeden Fall darauf achten, daß evtl eingedrungene Feuchtigkeit nach außen weg"fließen" kann, ohne auf einem Bauteil (Schwelle, Wand, ...) stehen zu bleiben

Gruß - rued.

PS: der Innneraum des Daches wird natürl. so um die Dämmstärke verkleinert...



Bei mir schauts jetzt so aus: Ich habe 14ner Sparren darauf Lattung und danach kommen Ziegeln. Das Dach ist dicht. Keine nässe.
Jetzt war ich im Hornbach und hab dem Mitarbeiter dort die Lage geschildert, der meinte 12er Dämmung und Platz lassen zwischen Dämmung und Ziegeln. Hab dann gleich mal 18 Rollengekauft.
Ich hab jetzt die Befürchtung das die Dämmung nicht ausreicht :( . Da oben is eigentlich nur Speicher und wird als Lagerplatz verwendet. Aber unter dem Speicher befindet sich ja dann eine Wohnung die ja vor Kälte und Hitze von oben so ein bisschen geschützt werden soll. Was meint ihr? Reicht das so?

Gruss Andreas
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ruediger
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Betreff: AW:
JunkertA.:
(zitat) .....aber ..... eine Wohnung die ja vor Kälte und Hitze von oben so ein bisschen geschützt werden soll. Was meint ihr? Reicht das so?

Gruss Andreas


Hallo Andreas,
wenn Du das so wie hier geschrieben im Hornbach vorgetragen hast, dann haben die Dich sehr gut beraten. (einbisschen schützen) Denn es geht auch um Kosten.

Einen __wirklichen__ Schutz im modernen Sinn ... da würd ich mal sagen "Es reicht nicht ganz aus"

Bin mal gespannt was die anderen noch dazu meinen

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 19.11.2006 15:34:48.

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Betreff: AW:
Welche anderen?
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Betreff: AW:
JunkertA.:
Welche anderen?

Na, die anderen halt. ;-)
Wenn der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt wird, ist zunächst mal jede Dämmung besser als keine. Ob die Dämmung nun hinterlüftet sein muss oder nicht, darüber gibts verschiedene Ansichten. Ich meine, eine 14 cm starke Dämmung wäre sogar besser gewesen, aber das macht in diesem Fall keinen gravierenden Unterschied. Ich würde auf jeden Fall winddichte Folie unter die Dämmung setzen und wirklich dicht verarbeiten (z.B. mit speziellem Klebeband). Wenns nämlich durch die Ritzen pfeift, nutzt dir die dickste Dämmung nichts.
Also lieber flächendeckend 12 cm mit (vollständig abgedichteter) Folie darunter also 16 cm oder mehr, durch die in den Ecken der Wind weht.
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Mercie mal an die anderen smilie

Der Herr beim Hornbach meinte das mir die Sparren wegfaulen wenn ich Folie drunter mach.
Oder meintest du einfach nur zwischen die Sparren und die Sparren garnet mit Folie einpacken?

Gruss Andi

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 20.11.2006 23:07:47.

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JunkertA.:

Der Herr beim Hornbach meinte das mir die Sparren wegfaulen wenn ich Folie drunter mach.

Kommt darauf an, wo man die Folie anbringt. Die Folie, von der ich schrieb, soll eine winddichte und dampfbremsende Schicht zwischen Raumluft und Dämmung/Dachkonstruktion sein. Da fault nichts weg, schon gar nicht, wenn der Raum nicht bewohnt wird. Dämmung und Dachkonstruktion sind somit quasi dem Außenklima ausgesetzt, nur was durch das Dach an Feuchtigkeit rein kommt (das sollte sehr wenig sein), muss wieder raus.
Eine nachträglich eingezogene Folie zwischen Dämmung und Dachpfannen könnte dagegen problematisch sein. Diese muss mit dem Dämmsystem abgestimmt sein , sonst kann es passieren, dass diese sog. Unterspannbahn ein Entweichen der Feuchtigkeit aus dem Dach erschwert. Denn auch eine Dampfbremse ist nicht 100% dampfdicht.
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