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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Grundstück Guerilla-kaufen & Erschließungskosten
Oke oke. Also wir sind vielleicht naiv: Bei einer Auktion haben wir ein Grundstück erworben für einen Appel und ein Ei! Juhu!

Wir haben jetzt dieses Grundstück, damit wir irgendwann mal ein Haus bauen können... oder es verkaufen, wenn es im Wert gestiegen ist.
Jetzt haben mir meine Eltern gratuliert und gesagt, dass da doch aber noch Erschließungskosten auf uns zukämen.

"Uff", sagten wir. Damit hatten wir nicht gerechnet. Mit wie viel müssen wir da rechnen? Mein Vater konnte mir das nicht beantworten.

Also nur ein ungefährer Wert. Und müssen wir das jetzt machen lassen, bevor wir es weiter verkaufen? Papa meinte, eigentlich ja. ....?
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[Up] #2
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Aw: Grundstück Guerilla-kaufen & Erschließungskosten
Oh, ja die Erschließungskosten.
Ich kann dir ein bisschen von unseren Erfahrungen erzählen, wenn du magst. Oder auch wenn du nicht magst, ich tus einfach, weil es vielleicht jemand anderem hilft.

Wir haben damals auch recht blauäugig ein Grundstück gekauft. Die Kosten, die wir nicht auf dem Schirm hatten, waren:

1. Grundgewerbesteuer
2. Gebühren für die Baugenehmigung
3. das Bauwasser
4. Vermessung des Grundstücks

Das ist alles für sich im Verhältnis nicht viel, aber es läppert sich. 90% zahlt man als Eigentümer davon selbst, das geht an den Versorgungsträger und an die Kommune.
Wie viel das genau ist, kann ich dir nicht sagen, weil das unterschiedlich ist von Bundesland zu Bundesland. Ein Rechenbeispiel gibt es zB bei immoscout: https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/erschliessungskosten Den Erschließungsbeitrag kann man von der Steuer absetzen... nur als kleiner Tipp :)

Wenn es wie bei euch um eine Erschließung "from scratch" geht, kann das schon teuer werden. Ich rechne mal:

Strom: 2000-3000
Gas: 2000
Wasser: 2000-5000
Telefon: 1000

10000 Euro solltet ihr also einplanen, damit ihr ein bisschen Spielraum habt. Das wird in den meisten Fällen nicht so viel sein, aber ich bin ein Mensch, dem es Angst nimmt, wenn ich Ersparnisse habe. Bei uns beliefen sich die Kosten übrigens auf 6.700 Euro.

Wenn ihr das Grundstück weiter verkaufen wollt, müsst ihr die Erschließungskosten nicht unbedingt bezahlen. Ihr könnt es aber und es dann als sogenanntes beitragsfreies Grundstück weiter verkaufen. Quelle: http://www.baukredit-vergleich.de/erschliessungskosten/
In den meisten Fällen kann man die Kosten vorher beim Bauamt nachfragen, aber mir ist auch bewusst, dass euch das grade nicht hilft. :)
Einen Kredit könnte man für diese Kosten noch beantragen, nur als Idee.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit eurem Unternehmen weiter geht. Ob ihr baut, ob ihr verkauft. Wenn ihr noch eine Frage habt, könnt ihr sie mir gerne stellen! Ich habe schon ein paar Erfahrungen sammeln können und bin happy to help!

Liebe Grüße!
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