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Gesendete Beiträge von: Botia
Rund ums Aquarium » graue Panzerwelse sterben - krank oder alt? » Gehe zu Beitrag
Hi, zwar schon alt das Thema aber....Fsiche werden in Aquarien normalerweise deutlich älter , als in der Natur.

Das liegt alleine schon an den mangelnden Fressfeinden und dem gutem Futterangebot.

Wenn sie nicht gerade von ungeduldigen und uninformierten Einsteigern verheizt werden, haben sie eine lange Zukunft vor sich.

Eon C. paleatus kann locker 12 Jahre alt werden, ich kenne sogar Tiere, die über 17 sind.

Ein Neon kann im Schnitt locker 8-10 Jahre erreichen.
Dornaugen deutlich über 16 Jahre.
Viele Schmerlen über 20.
Kampffische 4.
Antennenwelse über 20.
Glühlichtsalmler mind 6 Jahre, auch hier kenne ich deutlich ältere Tiere.
Die Liste liesse sich sehr lang fort führen.

In der Natur werden die wenigsten Tiere so alt. :)


Ok. Platys, Guppys oft nur um die 3 Jahre, aber auch dies ist schon beachtlich im Gegensatz zur Natur.

Wenn man also liest: boah, mein Panzerwels (Neon, Prachtschmerle etc) , der war bestimmt schon 4-5 Jahre und ist dann an Altersschwäche gestorben...dann ist dieses Tier als Jungtier/ gerade mal erwachsener Fisch geendet.

Und nicht als alter Fisch....

Rund ums Aquarium » Kranke Fische » Gehe zu Beitrag
Hi,
ich krame mal den alten Post vor, den ich durch Zufall wieder gefunden habe.
Hatte an den gar nicht mehr gedacht und denke, fairerweise sollte ich die aktuelle Situation berichten. :)

Ich kann nur sagen, die Aquaristikabteilung im HB Wolfsburg hat sich schon vor Jahren extrem genmausert
Klar, Hornbach eben, mit den typischen Standardfischen, aber sehr schön bepflanzt, gesunde Tiere, gut gepflegte Becken, tolle Beratung.

Sicherlich mal hier und da ne Alge, aber generell sieht die Anlage spitze aus.

Das Personal hat vor Jahren gewechselt ^^ und das hat sich gelohnt.
Wer also nicht gerade was ganz ausgefallenes sucht... mit diesem Post kann ich nur sagen, der Markt Wolfsburg ist empfehlenswert!






Rund ums Aquarium » Aquarium Nano Fashion 13L » Gehe zu Beitrag
Hi,
gibt es leider wieder bei Hornbach zu kaufen.

Bitte beachtet, das ist nicht zur eigentlichen Tierhaltung geeignet, selbst Garnelen möchten etwa "Tiefe" haben, um sich zurückzuziehen.
13 Liter Brutto, das sind dann abzüglich Kies etc. ca. 9 Liter ...

Schnecken könnte ich mir vorstellen... wenn man es schafft, die Wasserwerte stabil zu halten, sprich ein erfahrener Aquarianer ist.
Zum Einstieg absolut ungeeignet!


Darauf sind auch noch Goldfische abgebildet... das zeigt mir nur wie wenig Fachkenntnis und Tierschutz da vorhanden ist. smilie

Gibt so viele andere schöne und tierfreundliche aquaristische Schmankerl, die man hätte anbieten können....

LG


Rund ums Aquarium » klimaanlage fürs aquarium » Gehe zu Beitrag
Hi,
auch wenn der Sommer vorbei ist:
von JBL gibt es einen zu kaufen, für die, die nicht basteln können/wollen.
Nennt sich "Cooler" und gibt es in 3 Leistungsstärken.

LG

Rund ums Aquarium » Aquarium Eigenbau aus dem Baumarkt » Gehe zu Beitrag
Hallo,
ich kann deine Frage nicht ganz nachvollziehen...möchtest Du nun wissen, ob die bei Hornbach angebotenen kleinen Glasbecken etwas taugen?

Also die 40er Glasbecken?

Ja, die kann man wunderbar nutzen und daraus tolle Kleinbecken machen.
Mit einem Mattenfilter ausgestattet, einer Abdeckscheibe drüber (gehen auch bei vorsichtiger Behandlung die Glasscheiben von Bilderrahmen) und einer kleinen Lampe funktionieren die einwandfrei.

Selbst bauen...klar kann man das...der eine gut, der andere schlechter, das liegt an Deinen fähigen Händen. *gg*
Die Glasscheiben müßtest Du Dir beim Glaser anfertigen lassen, Silikon bekommste beim Hornbach.

Technik...Befestigungen....was für Technik?
Was soll denn rein/ran?

Ein Bastler wird sicherlich fündig bei Hornbach... manchmal muß man eben einfach nur "um die Ecke denken".

Für die CPO's würde ich aber dennoch ein 60er anraten...hat mehr Grundfläche und die Tiere können sich dort besser entfalten.

Je nachdem, welche Technik oder Zubehör schon vorhanden ist kannst Du mit wenig Geld hinkommen.
Dazu mußt Du aber etwas mehr an Infos geben.

Rund ums Aquarium » Aquaristik unterm Weihnachtsbaum.... » Gehe zu Beitrag
Hallo,
und wieder mal hoch holen, weil nämlich schon fleissig eingekauft wird.

Auch wenn hier nur wenige lesen...wenn es nur einer nach vollziehen kann, hat es geholfen.

Rund ums Aquarium » Können Fische im Aquarium Musik hören? & mögen sie das? » Gehe zu Beitrag
Hallo Werner,

richtig....wenn unten im Hausflur eine Tür zuschlägt , sehe ich meine Fische auch "hopsen".

Sie nehmen viel mehr wahr, als man sich manchmal vorstellt.
Ich spreche nur mal das Brummen der Innenfilter an...schon mal ein Ohr an die Scheibe gelegt?
Ich überlege, ob ich daher nicht doch wieder auf Außenfilter umsteige... oder endlich Innefilter/Pumpen finde, die so richtig leise sind.

Andrerseits darf man nicht denken, daß in freier Natur immer alles "still" ist.
Man denke nur an einen (plätschernden) Bach, oder einen Wasserfall... da gibt es noch wesentlich mehr, was Laute hervorbringt.

Unter anderem die Fische ja ach selber...

Basswellen von Lautsprechern entfalten sich übrigens erst nach ca. 7 Metern...und sie übertragen sich auch auf das Wasser eines Aquariums, was weiter weg steht.
Fische nehmen also auch die Musik immer wahr. Auch in einem anderen Zimmer, je nachdem, wie laut man hört.

Rund ums Aquarium » Können Fische im Aquarium Musik hören? & mögen sie das? » Gehe zu Beitrag
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/tiere_im_wasser/fische/sinne.jsp

Der Link wäre interessant, da gibt es noch wesentlich mehr ( und ausführlichere) vom im Internet / Literatur.

LG Botia

Offene Runde » Zoobereich... ? » Gehe zu Beitrag
Hi,

Tiere nicht, aber doch das Zubehör.
Hier könnte man doch auch Tipps geben, bzw. gute Produkte nennen.


Ich erinnere mich aber, das es doch den einen oder anderen Markt gibt ( gab?) wo man Kaninchen kaufen konnte...

Aber ich fände es klasse, wenn man z.B. auch über ein spezielles Futter diskutieren könnte, welche Käfiggröße Kaninchen benötigen oder welche Hunde-Leine am besten geeignet wäre....


So wie: Vliestapete, ja oder nein und wenn ja, worauf muß ich achten? *ggg*

LG

Offene Runde » Zoobereich... ? » Gehe zu Beitrag
Hallo,
ich fände es schön, wenn man aus dem Aquarien-Bereich mal einen allgemeinen Zoobereich machen würde.... schließlich verkauft Hornbach ja auch für Kaninchen, Ratten, Vögel etc...

Vielleicht würde dieses Unterforum dann etwas belebt werden.
Interessante Themen gäbe es sicherlich.

Rund ums Aquarium » Extrem weiches Wasser » Gehe zu Beitrag
Hallo,

nun, Algen folgen natürlich auch gewissen Regeln, hier müßte man aber noch etwas mehr wissen.
Wie Scully schon fragte, wäre interessant, wie hoch der Phosphatwert ist und auch der Nitratwert ist.
Im Brunnenwasser und dann im AQ-Wasser.

PH 7,5 bei einer Kh von 4-5 ist nicht viel Co².
Ich habe bei Kh 5 einen Ph um 7.

Was für mich noch interessant wäre:
Wie lange steht das AQ jetzt?
Und wie stark ist es bepflanzt?
Wird gedüngt?
Wachsen die Pflanzen gut und kräftig?
Hoher Fischbesatz?

Sonneneinstrahlung kann durchaus zu vermehrten Algenwuchs führen.
Aber auch hier kommt es, wie bei so vielen Dingen im Leben, auf die Umstände und die Dosierung an.
Habe 3 Aquarien, welche Tags über Sonne bekommen:2 bilden keine Algen, 1 AQ dagegen bildet genau dort Fadenalgen, wo die Sonne für einige Stunden drauf scheint.

In den ersten beiden sind sehr viele schnell wachsende Pflanzen, mehr Wasserwechsel und angepasste Düngung, das letztere habe ich etwas "vernachlässigt".

Viel Licht bedeutet natürlich auch, daß Pflanzen viel Dünger brauchen ( auch CO2) und alles, was sie nicht (schnell) verwerten, können Algen meist schneller nutzen.
Es müssen also die Pflanzen unterstützt werden, damit sie den Algen überlegen sind und ihnen die Basis wegnehmen.

Viele schnell wachsende Pflanzen sind da ein Muß , ebenso wie ausreichend zur Verfügung stehende Nährstoffe.

Ein Foto wäre klasse, ansonsten versuche doch mal so genau wie möglich das AQ zu beschreiben.

Maßnahmen , das AQ " aus der Sonne zu nehmen" wäre natürlich nicht verkehrt, aber dennoch sollte an den Pflegemaßnahmen korrigiert werden.

Rund ums Aquarium » Extrem weiches Wasser » Gehe zu Beitrag
Hallo,

die Kh puffert, dass ist richtig.

Was aber nicht heißt, daß man einen Säuresturz bekommen muß, wenn keine Kh da ist.
Da spielen dann noch mehr Faktoren ein.
Es muß ja noch etwas sein, was das Wasser dann in den sauren Ph abgleiten lässt.
Wer auf gute Wasserverhältnisse achtet ( und regelmäßige WW macht), der sollte selbst mit einer nicht nachweisbaren Kh keine Probleme bekommen.
Zudem puffern noch andere Stoffe, nicht nur die Kh.
Jahrelang so praktiziert und viele andere die ich kenne auch.

Ein Säuresturz tritt in fast allen Fällen dann ein, wenn etwas nicht "normal" abläuft...meistens findet man dann heraus : viel Fisch/ Futter, wenig WW, hohe Nitrat/Phosphatwerte.

Für Aquarianer, welche sich nicht damit auseinander setzen, bzw. Zusammenhänge nicht erlernen wollen/ können, rate ich auch an, die Kh etwas anzuheben ( auf 3-4 reicht meist).
Sprich die ganzen bunten Wohn/Kinderzimmerbecken laufen damit besser, gar keine Frage.
Hier fehlt aber meist auch schon das Basiswissen um die Nitrifikation....

Rund ums Aquarium » Esha 2000 , Kupfer und seine Nebenwirkungen » Gehe zu Beitrag
Hallo,

ich weiß ja, was Du meinst.

Aber erlaube mir dennoch etwas zynisch zu sein:

Ich habe z.B. meinen Hund damals geschenkt bekommen.
Dennoch war ich mit ihm beim TA, obwohl ich ja dann eigentlich weit aus mehr als seinen "Wert" bezahlt habe.

Leider sprichst Du eben genau das aus, was viele denken...selbst wenn der ganze Besatz stirbt... kauft man eben neu, oftmals ist es dann nicht so teuer, als wenn man zu einem TA gehen würde.
Bedauern tun die meisten wohl nur ihr verlorenes Geld.

Ärgerlich ist wohl für viele nur, wenn man noch eine Weile warten muß, bis man sich den neuen Besatz rein setzen kann.

Fische werden eben nicht als fühlende Wesen angesehen... sie leiden stumm, sie sterben für sich alleine, denn man kann ja wegsehen.
Und sie kosten nur wenig, manche nicht mal einen Euro... da wird manchmal schon bei 59 Cent gefeilscht!



Genau das finde ich wirklich bedauerlich.

Es degradiert ein Lebewesen, welches man sich angeschafft hat, um seine Freude und seinen Spaß daran zu haben.
Man will Farbe sehen, man möchte sich daran erfreuen...aber man möchte nicht (vor allem finanziell) dafür Sorge tragen, wenn es erkrankt.

Der Kauf soll meistens billig sein...und dann ist eine Behandlung, welche etwas kostenintensiver ist anscheinend ausgeschlossen.

Man ist dann vom Aquarianer zum Verbraucher geworden...

Rund ums Aquarium » Esha 2000 , Kupfer und seine Nebenwirkungen » Gehe zu Beitrag
Hallo alle zusammen,

ich stelle immer wieder fest, daß leider Medikamente für Fische nach wie vor frei erhältlich sind und nicht mal eine Herausgabe/Beratung durch Fachpersonal nötig ist.

Das ist mir schon seit Jahren ein Dorn im Auge, aber leider wird es fast überall so gehandhabt.

Ist mir doch unverständlich, denn die wenigsten Fischbesitzer können die einfachsten Diagnosen stellen, die meisten Krankheiten erfordern sogar eine Mikroskopische Untersuchung, die ja nur ein Fachmann vornehmen kann.
Oftmals liegen auch einfach nur Pflegefehler zugrunde, was der Aquarianer nicht erkennt.

Also werden auf Verdacht Mittel gekauft und reingeschüttet, was sogar den Tod von den Fischen/ Pflanzen nach sich ziehen, bzw. resistente Bakterienstämme hervorrufen kann, oder eine starke Belastung der Umwelt darstellen.
Mittel gegen Läuse bei Pflanzen sind allerdings verschlossen hinter einer Glasscheibe...*grübel*


Nun, mir geht es heute primär um ein Medikament, was viele sicherlich schon mal benutzt haben.
Esha 2000

Es ist ein Breitbandmittel und verspricht gegen viele gängigen Krankheiten zu wirken.

Hier sollte man jedoch stutzig werden.

Zitat :
"Anwendungsgebiete:
Bei primären und sekundären Schimmelbildungen, bakteriellen Schleimhautinfektionen, allgemeinen bakteriellen Infektionen, Wunden, parasitären Haut- und Kiemenwürmern, parasitären Infektionen und zum Schutz der Schleimhaut.

eSHa-2000 bekämpft erfolgreich die Erreger der gefürchteten und oft als unheilbar bezeichneten "Schaukelkrankheit", aber auch sogenannte "weiße Mäuler", Maulverpilzungen, Schleimhauttrübungen, Pilzbefall, Abschürfungen, offene Wunden, Hautentzündungen, Hautblutungen, Bauchwassersucht, Kiemenwürmer, Blauschimmel,Flossenklemmen, Bißwunden, Blutflecken, entzündete Schuppenwurzeln, Kiemenentzündungen, Gewebeentzündungen, *******- und Flossenfäule, Schuppensträube, Verletzungen und Verwundungen und blockiert die Neonkrankheit.
Diese außerordentliche ansteckenden Infektionen befallen nach - einiger Zeit auch noch die gesunden Fische. Deshalb muß man schnell reagieren. Je früher, desto besser!"
Quelle: Beipackzettel des Medikamentes

Nur komisch, daß wir für uns Menschen noch nicht sowas haben.
Kopfschmerzen, Durchfall, Masern, Grippe, Tumore, bakterielle Infektionen, Migräne, Krebs, Lungenentzündung, Gürtelrose, offene Wunden, Kiefervereiterungen etc.... warum gibts da nicht:
" Eines für alle?"

Oder für Hunde:
Bisswunden, Fellausfall, Flohbefall, Würmer, Ekzeme, Staupe, Augenvereiterungen, Tollwut....

Richtig...weil es gar nicht geht!
Jeder vernünftig denkende Mensch weiß, daß sowas nicht machbar ist.

Warum aber hört bei Fischen dieses Denken auf?
Auch hier wäre die logische Schlußfolgerung:
ein Mittel kann nicht gegen alle Krankheiten gezielt wirken.
Und das noch ohne Gegenanzeigen!

Hauptbestandteil dieses Mittels ist Kupfer2+ .

Das ist, wenn es in höheren Dosen angewendet wird, jedoch für lebende Organismen ein schleichendes Gift.
Für Garnelen, Schnecken und Krebse sogar in geringeren Mengen tödlich, die meisten Fische verkraften etwas mehr.

Klar...wir geben es ja mehrfach in kleinen Konzentrationen rein, wird man sagen.

Nur reagiert das Kupfer mit Karbonaten und fällt als unlösbares Produkt aus, setzt sich auf sämtlichen Oberflächen ab, sackt in den Bodengrund ein, kann sogar in Wurzeln tief eindringen und irgendwann unkontrolliert wieder als Lösung ins Wasser zurück gehen.

Wasseraufbereiter können es für eine Zeit lang binden, aber nicht selten wird es irgendwann plötzlich wieder frei gegeben ( es gibt z.B. Bakterien, die sich speziell auf die Chelate, also den "Bindemitteln" in den Aufbereitern spezialisiert haben und diese "fressen", also das Kupfer wieder frei legen) und es kommt zu merkwürdigen, unerklärlichen Sterben der Fische.
Auch das absacken des PH-Wertes in den sauren Bereich kann dies bewirken.
Oftmals betrifft es nur die Bodenfsiche ( Panzerwelse, Antennenwelse, Dornaugen, Schmerlen allgemein) ... schwimmt der ja auch dann mitten in dieser Kupferansammlung.

Der obligatorische Wasserwechsel nimmt kaum Kupfer aus dem AQ heraus, es wird auch nicht darauf hingewiesen, daß man insbesondere den Boden über einen längeren Zeitraum gut abmulmen sollte, wenn man das Mittel nutzte.

Viele dosieren zudem höher als man sollte, es ist unter anderem wichtig das genaue WASSERvolumen zu errechnen.
Nicht das Volumen des gesamten Aquariums...

Manche haben sogar schon einiges an Kupfer im Leitungswasser, zusammen erreicht man dann kritische Werte.
Auch die Wasserwerte sind wichtig...so ist Kupfer in weichem, saurem Wasser um etliches wirksamer, als bei härterem Wasser und einem PH über 7.
Dennoch wird angeraten bei weichem Wasser die Dosis zu erhöhen.....?

Das kostete mich übrigens damals meinen kompletten Neonbestand...viele Panzerwelse folgten.
Ein Kupfertest brachte mich dann auf die Spur, denn mir wurde damals ( unwissend wie ich war) dieses Mittel auch zur Vorbeugung und regelmäßiger Anwendung empfohlen.
Die Kupfer-Werte im Bodengrund waren jenseits von Gut und Böse.


Ein Hinweis auf diese Gefahr findet sich leider nicht auf dem Beipackzettel.
Und nicht jeder weiß eben, was Kupfer bewirken kann!

Obwohl schon seit Jahren die Gefährlichkeit dieses Mittels vielen Aquarianern bekannt ist und auch dem Hersteller gemeldet wurde, steht immer noch auf dem Beipackzettel:
Gegenanzeigen: keine bekannt.

Im Gegenteil, es wird sogar noch Vorbeugend gegen Laichverpilzung etc. angepriesen.
Kann wirken, klar...aber was ist mit den Nebenwirkungen?
Was ist mit Jungfischen, die dann aus Versehen einer zu hohen Dosis ausgesetzt werden?
Welche Rahmenbedingungen sind nötig?
Sterile Aufzuchtsbecken, ohne Bodengrund etc?

Kupfer wirkt toxisch, in geringsten Mengen für Mikroorganismen, es besitzt bakterizide Eigenschaften.
Es schädigt sogar Pflanzen, ist daher auch in etlichen Anti-Algen-Mitteln enthalten.

Übrigens: Anti-Schneckenmittel basierten ebenfalls auf Kupfer...und sie wurden (endlich) vom Markt genommen!

Man warnt vor Schwermetallen im Leitungswasser überall (Blei, KUPFER etc.) , erklärt dem Aquarianer wie gefährlich dies für die Fische sein kann, weist auf die Gefahren von eventuellen Kupferrohren oder Durchlauferhitzer hin ... und hier wird empfohlen, es vorbeugend ins AQ einzubringen???


Findige Köpfe sagen nun: ich benutze doch aber Wasseraufbereiter...klar, aber dann wirkt es ja nicht.
Wird nur schön im Bodengrund/ Filterschlamm abgesetzt und wartet darauf irgendwann wieder schleichend abgegeben zu werden.



Wer dieses Mittel einsetzen möchte, dem rate ich an, es in einem separatem AQ (Quarantäne-Becken) zu machen.
Die betreffenden Fische dort hinein zusetzen und DORT zu behandeln.
Hier kann man
a) genauer Dosieren
b) bringt kein Kupfer ins Halterbecken

Die Inhaltsstoffe sind in der Tat bei manchen Erkrankungen hilfreich, ansonsten hätte sich das Mittel nicht so lange auf dem Markt halten können.

Dennoch fände ich es weit aus besser, wenn hier mit offenen Karte gespielt werden würde.
Der Kunde vertraut dem Hersteller ( und dem Verkäufer, wenn er denn beraten kann) und wird leider nicht auf die bestehenden Risiken hingewiesen.


Es spricht doch nichts dagegen, das Risiko Kupfer anzusprechen und eine Behandlung in einem separatem Aquarium anzuraten.
Oder eben das gründliche abmulmen des Aquariums über einen längeren Zeitraum nach Einsetzen des Mittels, bei dem man wenigstens den Großteil wieder heraus bekommt.

Ich hoffe, daß auch hier irgendwann mal der Riegel vorgeschoben wird, wie es schon bei Baktopur gemacht wurde, wo man einen Wirkstoff endlich aus dem Verkehr gezogen hat.

Oder das wenigstens diese ganzen Medikamente hinter einer Glastür verschwinden und eine fachkundige Beratung erfolgen muß, damit dieses wahllose "ins Wasser schütten" endlich eingedämmt wird.

Fische sind Lebewesen...wie Katze, Hund und Co.

Hier würde man doch auch nicht aus einem Laden ( oder z.B. Baumarkt) ein Mittel gegen offene Geschwüre oder abfaulende Mäuler mitnehmen, nur noch halbvorhandene Beine, bzw. ein Breitbandmittel, weil der Hund torkelnd und mit aufgeblähtem Bauch durch die Wohnung taumelt !

Hier wäre der erste Weg zum Tierarzt.

Nun darf sich jeder Fragen:
warum schaut man zu, wenn Fische qualvoll verenden und fängt an Mittelchen aus dem Regal reinzuschütten, wo man noch nicht mal genau weiß was es ist?
Weder Krankheit noch Wirkstoff kennt?
Ohne Beratung?


Mag da jeder mal für sich drüber nachdenken...



PS: ich möchte diesen Post nicht als Stimmungsmache gegen das genannte Präparat verstanden wissen.
Es kann mitunter tatsächlich helfen.
Doch wie bei allen Medikamenten möchte ich einfach nur eventuelle Risiken aufzeigen und dazu anregen sich Gedanken darüber zu machen, ob und vor allem WIE man dieses ( und auch andere!) Mittel anwendet.
Ich möchte sensibilisieren.
Dazu äußere ich meine Ansichten und auch meine eigenen Erfahrungen.

Rund ums Aquarium » !Furanol. Hilfe! » Gehe zu Beitrag
Hallo,
ist zwar sicherlich für Dich nicht mehr aktuell, aber vielleicht für jemand anderen in Deiner Lage.
Da ich die Frage schon mehrfach auch in jüngster Zeit hatte, hole ich mal den Thread hoch als Mittel zum Zweck.

Man soll die Fütterung einstellen, da das Mittel auch Nutzbakterien schädigt und somit der Abbau von Ammoniak/ Nitrit nicht mehr in vollem Maße, oder sogar gar nicht mehr gegeben ist.

Dadurch können sich Giftstoffe anreichern, die wiederum die Fische schädigen / töten.

WENN die Tiere wirklich so herunter gehungert sind, dann sollte man in kleinen , häufigen Dosen füttern und vor allem den Nitritwert gut im Auge behalten.
Es darf kein Futter rumliegen, am besten wäre sogar Lebendfutter geben , was 100% gefressen wird.
Steigt der NO² Wert, sollte ein WW vorgenommen werden und das Medikament MUß nachdosiert werden auf das Wechselwasser!

Medikamentationen, welche gegen Bakterien vorgehen, niemals früher abbrechen, als bei der Anwedung steht.
Und immer in voller Höhe Dosieren!

Ansonsten kann es passieren, daß Bakterienstämme resistent werden und nicht mehr auf das Mittel ansprechen...dann ist man quasi machtlos.

Rund ums Aquarium » Extrem weiches Wasser » Gehe zu Beitrag
Hallo,

jupp, ich.

Nur.... weiches Wasser fördert nicht den Algenwuchs...das sind andere Baustellen, die man abklopfen sollte.
Das anheben der Gh ist in meinen Augen wegen Algen sinnlos, außer die Pflanzen zeigen starke Mangelerscheinngen und Du willst dort nachhelfen.
Algen bleiben aber auch bei einer höheren Gh wuchsfreudig... *ggg*

Was genau sind das für Algen?
Um da helfen zu können, müßte ich mal genauere Pflegemaßnahmen wissen, Besatz, Bepflanzung etc, vielleicht kann man an einer dieser Schrauben effektiv drehen.

Im Grunde hast Du für Salmler und Co ein Traumwässerchen.

Brauchen die Fische denn eine Aufhärtung ?
Hier sollte vielleicht nochmal überprüft werden, was da als Basis sein sollte.

Wenn Du die Wasserwerte anheben willst, dann solltest Du dies im gesunden Verhältnis machen.
Sprich, die Kh und Gh sollten schon in einem guten Verhältnis stehen.

Wie hoch ist denn die Kh und Gh im AQ genau ?
Und "frisch" aus dem Hahn?
Dann kann man besser vorschlagen wie man aufhärten kann.
Ob nur die Kh oder eben auch die Gh.

Dieses Geblubber vom Handel, daß man mind. KH 5 braucht für stabiles Wasser ist Unsinn. *ggg*
Selbst mit einer Kh von 1 kannst Du stabile Werte erzielen, wichtiger sind die Pflegemaßnahmen an sich selbst.
Leichte Schwankungen des PH im Tages-Nachtrythmus sind ganz normal und kommen auch oft in natürlichen Gewässern vor.

Rund ums Aquarium » Wasserbecken selber bauen » Gehe zu Beitrag
Hallo,
ich kann Dir nur abraten.
Plexiglas wird schnell "blind"... selbst die vorsichtigsten Putzaktionen werden sie in kurzer Zeit "milchig" werden lassen
Auch ist die Oberfläche durch das winzige anrauhen ( vom putzen) schnell wunderbarer Heimatplatz für alle möglichen Algen/ Mikrorasen.

Ich rate zu einer richtigen Glasscheibe an.

Zudem hält diese auch definitiv dem Wasserdruck aus.

LG

Rund ums Aquarium » Wasserbecken selber bauen » Gehe zu Beitrag
Hi,
schau dir mal das Teil an:
http://www.terrarium-construction.de/terrarien/paludarium/paludarium.html

Wenn ich könnte, hätte ich das schon längst nachgebaut...*ggg*

Der Erbauer ist sicherlich behilflich bei Fragen und Du könntest uns doch Stück für Stück das Projekt hier vorstellen?

LG

Rund ums Aquarium » Hilfe bei der Fischbestückung » Gehe zu Beitrag
Hi,
es überrascht mich, daß Dir mit dieser Antwort geholfen wurde.

Denn letztendlich ist sie nicht hilfreich in der Wahl der Fische.
Du kannst bei der Anzahl verschiedener Barben/ Fadenfische/ Schmerlen auch genau die falschen Tiere erwischen.

Die Barben können die Fadenfische so stressen / verletzen, daß es kranke/Tote gibt... die Schmerlen könnten die Fadenfische abnerven, die Fadenfische könnten eventuell Salmler stark hetzen und stressen... die Panzerwelse könnten von Schmerlen sehr angegangen werden, oder auf sogar groben/scharfem Bodengrund Verletzungen davon tragen, etc. etc. etc.

Hinzu kommen noch unterschiedliche Temperaturansprüche , Einrichtung etc.
Wie kann man da einfach pauschal mal ganze Fischgruppen als "problemlos" bezeichnen?

Ein Prachtschmerle bei zur Verfügung stehenden 160 Litern auch nur als "Blickfang" anzusprechen empfinde ich als bewußte Fehlinformation, da anscheinend die Endgröße bekannt ist.

Diese Tiere sind GRUPPENtiere, brauchen Artgenossen, werden sehr groß und sollten in MINDESTENS 500 Litern gepflegt werden.
Hinzu kommt ein wirklich effizienter, großer Außenfilter und oftmals leiden sogar Pflanzen unter diesen Schmerlen.

Sie haben in 160 Liter nichts verloren.... aber leider wird eine korrekte Beratung bei diesen Tieren so gut wie nie gegeben... und meist als "Schneckenfresser" munter verkauft, ohne Rücksicht auf die Tiere.

Hier wurden vom Fragenden keine Informationen gegeben, welche Wasserwerte vorliegen ( also Härte, PH, Temperatur), noch wurde erzählt, wie das Becken eingerichtet ist ( viele Pflanzen/ wenig Pflanzen, Wurzeln/ Steinaufbauten etc,) noch, welcher Bodengrund da ist ( eventuell grober / scharfkantiger Kies?)

Die 1 cm Fischregel stammt noch aus den Anfängen der Aquaristik. Sie ist absolut überaltet und wird von seriösen Ratgebern auch nicht mehr angewendet.
Hier ist es wesentlich wichtiger auf die Bedürfnisse der Fische einzugehen, deren Schwimmverhalten und auch eventuelle Revierbezogenheit.

Gehe ich nach der 1 cm Regel könnte ich auch bei 160 Liter Wabenschilderwelse halten. Die werden bis zu 50 cm...aber da passen dann locker 3 rein.

Natürlich wird jeder Aquarianer mit etwas Grundwissen sofort "Stopp" sagen...denn auch diese Fische brauchen viel mehr Platz, sollten erst in wirklichen Großbecken gepflegt werden.


Wenn also eine wirklich ernst gemeinte Beratung stattfinden soll, dann müßte der Aquarienbesitzer schon etwas mehr erzählen.
- Wasserwerte (wenigstens Gesamthärte und Temperatur !)
- wie gefiltert wird (für Garnelen abgesichert?)
- Einrichtung

Ist bekannt, was Nitrit ist? Was es bewirkt und auch, wie man es überwacht?

Es ist nicht damit getan, nach ein paar Tagen mal das Wasser testen zu lasen und wenn es "ok" ist, dann die Fische reinzusetzen.....

Das kann böse nach hinten losgehen.

Rund ums Aquarium » Pflanze wird glasig bzw, löst sich auf! » Gehe zu Beitrag
Hallo,
nun, ohne das AQ und die Pflegemaßnahmen zu kennne, kann es vieles sein.

Cryptocorynen reagieren im allgemeinen etwas zickig bei Umstellungen.
Das kann ein plötzlich großer Wasserwechsel sein ( und vorher nur wenig austuasch), daß kann eine neue Röhre sein, einen andere Filterung, andere Wasserwerte, Zugabe chem. Mittelchen etc.

Du kannst auch diesen Zerfall beobachten, wenn z.B. Aquarien ungepflegt sind, lange Zeit kein WW gemacht worden ist . Dann kommt irgendwann ein Punkt, an dem es für die Pflenzen unangenehm wird und die Crypto zeigt dies oft als erste an.
(Will ich Dir nun nicht an Knie tackern *ggg*)

Manchmal findet man den ausschlaggebenden Punkt gar nicht.
Die Zugabe des Bio-Co2 und der Zerfall kann auch nur ein Zufall sein.

Düngekugeln an den Füßen können generell nicht verkehrt sein. Dabei schau gleich mal, ob der Boden auch in Ordnung ist.
Nicht, daß er fault und die Pflanze von unten her kaputt geht.

Bei mir zeigte sich fehlende Düngung lediglich an kleinen Blättern, oder stoppenden Wachstum.
Aber man lernt ja in der Aquaristik schnell: jedes AQ hat eine bestimmte Eigendynamik. *ggg*

Klopfe auch mal alle anderen bedingungen ab.

Wird denn ansonsten das Wasser gedüngt?
Sind die Werte da im normalen Bereich ( Eisen, Nitrat/Phosphat?)
Hast Du den PH mal direkt vor dem Licht angehen gemessen?
Oder ist die CO2-Anlage Nachts aus?
Könnte die Beleuchtung ausgedient haben ( z.B. HQI ist "ausgebrannt&quotsmilie ?


Wie wachsen denn die anderen Pflanzen?

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